Eine VPN-Verbindung (VPN - Virtuelles
Privates Netzwerk) ist ein authentifizierter gesicherter verschlüsselter
externer Zugang über die potentiell unsicheren Übertragungswege des
Internet in das Intranet der Universität. Auf diese Weise besteht z.B. vom
häuslichen Computer die Möglichkeit, über das Internet auf Server und
freigegebene Netzlaufwerke im Universitäts-Netz zuzugreifen und Datenbanken zu
nutzen, für die ein Zugang aus rechtlichen Gründen nur für Computer im
Universitäts-Netz erlaubt ist.
Technische Voraussetzung für die
Herstellung einer VPN-Verbindung ist die Installation eines sog.
VPN-Clients (Cisco AnyConnect VPN Client) auf einem internetfähigen
Computer. Der Zugang zum Universitäts-Netz erfolgt über einen Cisco VPN-Server,
der sowohl die Authentifizierung der berechtigten VPN-Nutzer als auch für
die Verschlüsselung der Datenübertragung sorgt.
Der VPN-Client baut über das Internet eine
virtuelle Netzwerkverbindung zum VPN-Server und damit zum Hochschulnetz
auf. Nach erfolgreicher Anmeldung am VPN-Server verhält sich der externe
Computer so, als ob er sich im lokalen Netzwerk (Intranet) der
Universität befände.
Im Unterschied zu einer Terminal
Server-Verbindung stehen die auf dem lokalen Computer installierten
Programme zur Verfügung. Der Zugriff auf die Netzlaufwerke im
Hochschulnetz muss jedoch manuell eingerichtet werden.
Eine Benutzerkennung für den Zugang zum
VPN-Server sowie Informationen über die Adresspfade der nutzbaren
Netzlaufwerke sind auf Antrag
beim
Rechenzentrum erhältlich.