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5.
Speyerer Qualitätswettbewerb 2000
Olympischer
Geist weht in der Verwaltung
Hochschule Speyer zeichnet innovative Verwaltungen aus
Dabei
sein ist alles – aber am Schluss können nur wenige auf dem
Treppchen stehen: Zwölf Verwaltungen aus Deutschland, Österreich
und der Schweiz konnten beim fünften Speyerer Qualitätswettbewerb
durch besonders fortschrittliche Lösungen überzeugen. Sie werden
in diesem Jahr mit dem „Speyer-Preis“ für herausragende Lösungen
und Innovationen in der öffentlichen Verwaltung ausgezeichnet.
Die Preise werden im Rahmen eines Kongresses am 11. und 12. Dezember
2000 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in
Speyer verliehen. „Die prämierten Projekte verbinden drei Stärken:
Sie sind innovativ, bereits praktisch umgesetzt und auf andere
Verwaltungen übertragbar“, erläutert Prof. Hermann Hill, der den
Wettbewerb zusammen mit Prof. Helmut Klages wissenschaftlich leitet.
Gerade der Übertragbarkeit der Konzepte komme eine besondere
Bedeutung zu, denn aus guten Beispielen lasse sich viel lernen:
„Die Speyer-Preisträger sind Vorbild für andere Verwaltungen und
damit ein Motor der Verwaltungsmodernisierung“, berichtet Helmut
Klages.
62 Verwaltungen hatten sich in diesem Jahr in den sechs
Themenbereichen Bürgerorientierung, Electronic Government,
Personalmanagement, Public Private Partnership, Politik und
Verwaltung sowie Wissensmanagement beworben.
Die eingehenden Bewerbungen wurden zunächst von einer Jury geprüft;
insgesamt beteiligten sich dabei in den sechs Arbeitsgruppen mehr
als 50 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis. 27 Beiträge konnten
diese Hürde nehmen und kamen in die engere Wahl. Sie wurden von
Expertenteams vor Ort erneut begutachtet. Schließlich erkannte die
Jury 12 Verwaltungen für preiswürdig. „Die Entscheidung unter
den vielen sehr guten Wettbewerbsbeiträgen war nicht leicht“, so
Helmut Klages. Für die Zukunft setzt der Speyerer Qualitätswettbewerb
auf weitere Innovationen und den Wettbewerb zwischen den
Verwaltungen: „Damit der olympische Geist möglichst viele
Verwaltungen beflügelt und sie immer fortschrittlicher,
serviceorientierter und leistungsstärker arbeiten - zum Wohle der Bürger.“
Preisträger
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Stand:
06.01.2005
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