Mit 33 Teilnehmern aus der Bundesrepublik, 19 aus Österreich sowie
17 aus der Schweiz hat sich der 4. Speyerer Qualitätswettbewerb 1998
zu einer bedeutenden, auch international beachteten Veranstaltung entwickelt.
Von den 40 Bewerbern um einen „Speyer-Preis“ hat der Beirat zehn als
preiswürdig erkannt. Der Speyer-Preis honoriert die Modernisierung
der gesamten Verwaltung und stellt damit hohe Anforderungen an die Bewerber,
die auf jedem Gebiet (z.B. Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Einführung
betriebswirtschaftlicher Instrumente, Qualität der Verwaltungsleistungen)
„fit“ sein müssen.
Der „Projektpreis“ wird für besonders innovative Teilaspekte bei
der Modernisierung einer Verwaltung vergeben. In diesem Jahr haben bereits
29 Verwaltungen die Gelegenheit genutzt, einen besonders weit entwickelten
Bereich ihrer Behörde vorzustellen. Der Beirat hat zehn davon einen
„Projektpreis“ zuerkannt.
Die Entscheidung des Beirats wurde auf der Basis umfangreicher Vorbereitungen getroffen. Für jede Verwaltung, die sich beworben hatte, wurde ein schriftliches „Modernisierungsprofil“ erstellt; zudem wurde jede Verwaltung, die in die nähere Auswahl kam, „vor Ort“ besucht.