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Lehrveranstaltungen
im Wintersemester 2000/2001:
Projektbezogene
Arbeitsgemeinschaft: Vergleichende Analyse von Fallbeispielen zur
Verwaltungsreform aus organisationssoziologischer Sicht -
Erfolgsbedingungen und Widerstände
Jansen /
Di. 08.30 - 10.45 Uhr / ClubR 1
Programm
und Literatur (kursiv gesetzte Titel im Reader)
7.11.2000
Einführung
in das Thema und Zielsetzung der AG
Allgemeine
Infos zum Ablauf der AG
Einteilung
der Arbeitsgruppen und Vergabe von Arbeitsaufträgen
Einführung
in sozialwissenschaftliche Methoden der Datenerhebung
Schnell,
Rainer/ Paul B. Hill/ Elke Esser, 1999: Methoden der empirischen
Sozialforschung. München: Oldenbourg. Kapitel 1: Ziel und Ablauf
empirischer Sozialforschung (S. 5-16) und Kapitel 7.1.1
Datenerhebungstechniken: Das standardisierte Interview (s. 299-335).
14.11.2000
Kurzvorträge
(maximal 20 Minuten) der drei Arbeitsgruppen zu:
Verwaltungsreform
und New Public Management
Schröter,
Eckhard/ Helmut Wollmann, 1997: New Public Management. In: Blanke,
Bernhard/ von Bandemer, Stephan et al. (Hrsg.): Handbuch der
Verwaltungsreform. Opladen: Leske + Budrich, S. 59-70.
Naschold,
Frieder, 1998: Zur Binnenmodernisierung des Staates am Beispiel
Deutschlands – Hintergründe, Leitbild und Maßnahmen. Kapitel II (S.
69-108) in: Naschold/ Frieder/ Jörg Bogumil, 1998: Modernisierung des
Staates. Opladen: Leske + Budrich.
Neues
Steuerungsmodell
Jann,
Werner, 1998: Neues Steuerungsmodell.. In: Blanke, Bernhard/ von Bandemer, Stephan et al. (Hrsg.):
Handbuch zur Verwaltungsreform. Opladen: Leske + Budrich. S. 70-80.
Reichard,
Christoph, 1994: Umdenken im Rathaus. Kapitel 3: Konturen und Elemente des
"Neuen Steuerungsmodells". Berlin: Sigma, S. 33-66.
Bürgerbüros
Fobe,
Karin/ Kathrin Rieger-Gnennig, 1999: Bürgerämter und Nachbarschaftsläden.
Frankfurt am Main: Campus. Kapitel 3.2: Bürgeramtsstrukturen im Kontext
öffentlicher Verwaltungsmodernisierung. S. 49-78.
Kißler,
Leo/ Elke Wiechmann, 1997: Kundenorientierte Dienstleistungsgestaltung –
nationale Trends und Perspektiven. In: Naschold, Frieder et al. (Hrsg.):
Innovative Kommunen. Stuttgart: Kohlhammer, S. 269-289.
Ziel ist
es, für die geplante eigene Erhebung in drei Gemeinden wesentliche
Informationen zu sammeln:
·
Welche Ziele sollen mit Verwaltungsreform und neuem
Steuerungsmodell erreicht werden?
·
Wie lassen sich diese Ziele auf Bürgerbüros beziehen?
·
Welche Ziele werden mit Bürgerbüros verfolgt? Von wem?
·
Qualitätskriterien für Bürgerbüros und ihre Messung.
·
Welche Akteure sind zu welchem Zeitpunkt in welchen Angelegenheiten
bei Errichtung/ Betrieb des Bürgerbüros beteiligt/ wichtig?
·
Erfolgsfaktoren/ Misserfolgsfaktoren bei Einrichtung und Betrieb
von Bürgerbüros?
21.11.2000
Kurzvorträge
(max. 20 Minuten): Vorstellung von drei Studien zu Bürgerbüros
·
Gruppe 1: Bürgerladen Hagen
Kißler,
Leo/ Jörg Bogumil/ Elke Wiechmann (Hrsg.), 1993: Anders Verwalten.
Marburg Schüren. Darin die Beiträge von Freudenberger, König/
Schumacher. Fromme, Bogumil/ Kißler und Wichmann/ Kißler zum Projekt
Hagen, S. 63-114.
Kißler,
Leo/ Jörg Bogumil/ Elke Wiechmann, 1994: Das kleine Rathaus.
Kundenorientierung und Produktivitätssteigerung durch den Bürgerladen
Hagen. Baden-Baden: Nomos.
·
Gruppe 2: Bürgerbüro Trier
Schroer,
Helmut, 1996: Die Stadt Trier – eine mittlere Kommune auf dem Weg zum
modernen Dienstleistungsunternehmen. In: Schückhaus, Ulrich, (Hrsg.):
Kommunen in Not – Wege aus der Krise: Reformansätze aus der kommunalen
Praxis. Stuttgart:Kienbaum. S. 139f.
Sensburg,
Patrick Ernst, 1998: Das Bürgeramt als Teil der Kommunalen
Verwaltungsreform am Beispiel Trier. Aachen: Shaker.
·
Gruppe 3: Bürgerbüro Bismark
Lenk,
Klaus/ Renate Irps, 1993: Mehr Dienstleistungsqualität im ländlichen
Raum durch Bürgerbüros. VOP 3/1993, S. 164-169.
Kregel,
Bernd (Hrsg.), 2000: BürgerBüro Bismark. Modell für den ländlichen
Raum. Schriftenreihe des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt, Band
5.
Schäffer,
Michael, 1993: Das BürgerBüro: Auszüge aus einem Forschungsbericht.
Sonderdruck WIBERA Düsseldorf.
Gudrun
Klee-Kruse/ Klaus Lenk 1995: BürgerBüros als innovative
Serviceagenturen: Qualitätssteigerung öffentlicher und kommerzieller
Dienste durch multimedial Telekooperation. Heidelberg: v. Decker.
Petzold,
Siegfried, 1997: Öffentliche und private Dienstleistungen aus einer Hand.
Erste Bürgerbüros im ländlichen Raum. Die Neue Verwaltung 1/97, S. 27f.
Diskussion:
·
Vergleich der drei Studien/ Fälle
·
Entwicklung von Analyseraster für die eigene Untersuchung
·
Wer soll befragt werden?
·
Erstellung der Fragebogen für Akteurtypen (z.B. Politik,
Verwaltungsspitze, Personalrat)
Arbeitsaufträge
an die Arbeitsgruppen
·
Fragebogenentwicklung
·
Auswertung von schriftlichem/ Internetmaterial zu den drei
Untersuchungsfällen:
o
Gruppe 1: Dudenhofen
o
Gruppe 2: Bürstadt
o
Gruppe 3: Graben-Neudorf
Weitere
Literatur zu Bürgerbüros,
zur Anregung für Fragebogengestaltung, mögliche Probleme etc.:
Bürgerbüros
allgemein, ggf. mit vergleichender Sekundäranalyse von Fällen:
Abele,
Petra/ Cahit Akcay/ Klaus Grimmer, 1993: Wege zum Bürgeramt.
Gesamthochschule-Universität Kassel. Forschungsgruppe
Verwaltungsautomation 53.
Abele,
Petra/ Wolfgang Gerstlberger, 1995: Das Ende der Schalterhallen. Bürgerämter
als neues Gesicht der Verwaltung. Gesamthochschule Universität Kassel.
Forschungsgruppe Verwaltungsautomation 58.
Abele,
Petra, 1999: Bürgerämter gestalten. München: Hampp.
Didzilatis,
Jens, 1999: Einrichtung eines Bürgeramtes: zur kundenorientierten Geschäftsprozessoptimierung.
Aachen: Shaker.
Städtetag
Baden-Württemberg, 1997: Geschäftsprozessoptimierung im Bürgeramt.
Stuttgart.
Kassel:
Abele,
Petra, 1994: Wenn die Tresen fallen. Einwohnerservice. Meinungen der Bürger
und Beschäftigten. Gesamthochschule Universität Kassel. Forschungsgruppe
Verwaltungsautomation 57.
Abele,
Petra/ Hans Brinkmann/ Klaus Grimmer (Hrsg.), 1995: Einwohnerservice in
den Stadtbezirken. Baden-Baden: Nomos
Hagen:
KGSt-Materialien
Nr. 8: Bürgerämter – eine Materialsammlung. Köln 1999. Anlage 4: Einführungsstrategien
für Bürgerämter. Erfahrung der Stadt Hagen. S. 90-94.
Bogumil,
Jörg/ Leo Kißler (Hrsg.) 1997: Stillstand auf der Baustelle? Barrieren
der kommunalen Verwaltungsmodernisierung und Schritte zu ihrer Überwindung.
Baden-Baden: Nomos. Darin Beiträge von Thieser, Greifenstein/ Wiechmann
und Speil zu Hagen. Bezieht sich auf den gesamten Modernisierungsprozess.
Kißler,
Leo/ Jörg Bogumil, Ralph Greifenstein/ Elke Wiechmann, 1997: Moderne
Zeiten im Rathaus? Reform der Kommunalverwaltung auf dem Prüfstand der
Praxis. Berlin: Sigma. Kapitel II zum Hagener Reformprozess insgesamt.
28.11.2000
·
Erstellung eines Analyserasters mit den Beschreibungs- und
Bewertungsdimensionen für Bürgerbüros sowie möglichen Ursachen für
Erfolg/ Misserfolg
·
Erstellung des Fragebogens
·
Organisation der Feldphase (Interviewpartner, Terminvereinbarungen,
usw.)
·
Planung der Auswertung von Material/ Fragebögen
5.12.2000
·
Endfassung des Fragebogens
·
Interviewerschulung
·
Bericht über die Organisation der Feldphase
6.12.
- 18.12.2000 Feldphase und Auswertung
- Besuch
der Gemeinden zur Durchführung von Interviews und Sammlung weiteren
Materials,
- Auswertung
von Interviews und Materialien und Erstellung eines Fallberichtes,
- Jede
Gruppe vereinbart einen Sprechstundentermin, in dem sie während der
Feldphase einen ersten Bericht über Verlauf/ Probleme gibt, damit
rechtzeitig Hilfestellung/ Beratung gegeben werden kann.
19.12.2000
Vortrag
(max. 45 Minuten): Ergebnisbericht der Gruppe 1 zu Dudenhofen
Diskussion
zu:
·
Was ist besonderes an diesem Fall?
·
Vergleich mit den Beispielfällen
·
Was soll wie in die öffentliche Präsentation für die Gemeinden
aufgenommen werden?
02.01.2001
Vortrag
(max. 45 Minuten): Ergebnisbericht der Gruppe 2 zu Bürstadt
Diskussion
zu:
·
Vergleich mit anderen untersuchten Fällen und Beispielfällen,
·
Was soll wie in die öffentliche Präsentation aufgenommen werden?
09.01.2001
Vortrag
(max. 45 Minuten): Ergebnisbericht der Gruppe 3 zu Graben-Neudorf
Diskussion
zu:
·
Vergleich der Fälle untereinander und mit den Beispielfällen/
Untersuchungen
·
Wie soll die öffentliche Präsentation aussehen?
16.01.2001
Vorstellung
des Endberichts und der Präsentationsfolien (Probelauf)
23.01.2001
Öffentliche
Präsentation durch die 3 Gruppen (3*20 Minutenvorträge)
30.01.2000
Feedback
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Stand: 03. April 2001
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