22.
– 24. Oktober 2003
Gründungs- und Wirtschaftsförderung, Konzepte und Erfolgsfaktoren
Gründung aus der Arbeitslosigkeit, neue Selbständigkeit, Verbesserung des Gründungs- und Innovationsklimas sind Schlagworte aus der aktuellen wirtschaftpolitischen Diskussion. Doch welche Potenziale bieten Gründer und kleine und mittlere Unternehmen für Innovation, Beschäftigung und regionalen Strukturwandel? Mit welchen Maßnahmen sind Gründungs- und Wachstumspotenziale zu verwirklichen? Wie kann die öffentliche Hand auch in Zeiten leerer Kassen die wirtschaftliche Dynamik unterstützen? Dies sind Fragen, zu deren Beantwortung sich an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer vom 22. bis 24. Oktober Fachleute aus Bund, Ländern und Kommunen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik versammeln werden. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dorothea Jansen wird dort das Forum
"Gründungs- und Wirtschaftsförderung - Konzepte und Erfolgsfaktoren" tagen.
Es geht um eine Bilanz der bestehenden und die Vorstellung von neuen Gründungs- und Mittelstandsinitiativen. Dazu werden zunächst neue Trends in die Wirtschaftsförderung identifiziert, zum Beispiel organisatorische Veränderungen in den Verwaltungen, die zunehmende Bedeutung der Wissensvermittlung, grenzüberschreitende Initiativen sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für die Gründungsdynamik. Darauf aufbauend werden am zweiten Tag regionale Beispiele für das Management von Kompetenzzentren, die Unterstützung von Netzwerken sowie die kommunale Beschäftigungsförderung vorgestellt. Zudem werden die spezifischen Bereiche der Existenzgründung und der Unternehmensnachfolge beleuchtet. Am dritten Tag steht die Finanzierung im Mittelpunkt. Neben der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung und ihrer Folgen für den Mittelstand werden dabei die Gründung aus der Arbeitslosigkeit und die Vergabe von Mikrokrediten beleuchtet.
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