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| 9.
Speyerer Demokratietagung - Defizite in der Korruptionsbekämpfung
und der Korruptionsforschung
Korruption ist mittlerweile als Übel allgemein
erkannt. Den Kampf dagegen
haben sich Staat, Verwaltung und Wirtschaft erklärtermaßen aufs
Panier geschrieben. Das war Thema in früheren Speyerer Tagungen.
Dabei wird aber leicht übersehen, daß es nach wie vor riesige Lücken
und Schwachstellen bei der Bekämpfung von Korruption gibt, die auf
andere Bereiche ausstrahlen und es auch dort erschweren,
energisch gegen Korruption vorzugehen. Für die Korruption besonders
anfällige Bereiche sind: die Kommunen, die Europäische
Union sowie ganz generell die Politik und die Wirtschaft. Das hat
systemische Gründe: In den Kommunen ist die öffentliche Kontrolle
ausgesprochen schwach. In der Europäischen Union sind die Anreize
zur Korruption besonders ausgeprägt, gleichzeitig leidet die
Kontrolle Not. Bei der Bekämpfung politischer Korruption
entscheiden Politiker in eigener Sache.
In der Wirtschaft ist der Korrekte oft der Dumme im Wettbewerb.
Hinzu kommt die fortschreitende Ökonomisierung von Staat und
Verwaltung einschließlich der neu entdeckten Neigung zum
Sponsoring. Dadurch drohen überkommene Hemmungen gegen Korruption
abgebaut zu werden.
Diese besonders "corruptogenen" Bereiche, die auch die
wissenschaftliche Forschung eher stiefmütterlich behandelt, sind
Gegenstand der 9. Speyer Demokratietagung.
Ausführliches
Programm  
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| Leitung |
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Univ.- Prof. Dr. Hans
Herbert von Arnim |
| Veranstaltungstyp |
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Tagung |
| Veranstaltungs
Nr. |
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2.3.6 |
| Termin |
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26. bis 27. Oktober 2006 |
| Teilnehmerzahl |
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100 |
| Teilnehmerkreis |
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Verwaltung, Politik, Verbände,
Wissenschaft, Medien und interessierte Bürger |
| Teilnahmebeitrag |
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€ 150/€ 200 |
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Stand:
21.09.2009
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