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   Archiv SpeyerBriefe

 
 
März 1999
Forum „Perspektiven öffentlicher Verwaltung - Öffentlicher Dienst“ vom 24. bis 26. März 1999
67. Staatswissenschaftliche Fortbildungstagung 1999 zum Thema „Föderalismus: Hält er noch, was er verspricht? Seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auch im Lichte ausländischer Erfahrungen“ 
Das IV. Führungskolleg Speyer startet in die zwölfte Runde
Forum „Lernen mit modernen Medien im öffentlichen Dienst“ vom 11. bis 12. März 1999 
1. Speyerer Planungsrechtstage zum Thema „Das Bau- und Raumordnungsgesetz 1998 - Erfahrungen und Novellierungsbedarf“ vom 10. bis 12. März 1998 



 



 
 
 
 
 
 
 


Forum „Perspektiven öffentlicher Verwaltung - Öffentlicher Dienst“ 
vom 24. bis 26. März 1999

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König werden auf dem Forum „Perspektiven öffentlicher Verwaltung - Öffentlicher Dienst“, das vom 24. bis 26. März 1999 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer stattfindet, aktuelle Entwicklungen des öffentlichen Dienstes diskutiert. Nach einer Einführung in die aktuellen Problematiken, bei der insbesondere die Entwicklungen im internationalen Rahmen, in der Bundesverwaltung und in den Kommunen dargestellt werden, werden drei Themenfelder behandelt: die Personalsteuerung unter Berücksichtigung der Bereiche „Personalmanagement“ und „Personalbudget“, die Personalentwicklung mit den Schwerpunkten „Personalbeurteilung einschließlich Spitzenpositionen auf Zeit“ und „Vergabe von Leistungsanreizen“ und schließlich das Thema Korruption und Korruptionsbekämpfung. Diese Bereiche werden anhand konkreter Fälle der Staats- und Verwaltungspraxis veranschaulicht. Adressaten sind Führungskräfte aus Bund und Ländern, die auf den Gebieten der Aufgaben-, Organisations- und Personalreformverwaltung tätig sind. Nähere Informationen erhalten Sie im Tagungssekretariat der Hochschule (Frau Diehl, Tel.: 06232/654-226).


 



67. Staatswissenschaftliche Fortbildungstagung 1999 zum Thema „Föderalismus: Hält er noch, was er verspricht? Seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auch im Lichte ausländischer Erfahrungen“

Zum 50. Geburtstag des Grundgesetzes widmet die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ihre große Frühjahrstagung vom 17. bis 19. März 1999 dem Thema Föderalismus. Seine derzeitige Ausprägung in Deutschland erscheint manchen inzwischen als Verkennung föderaler Ideen und vielen als Hemmschuh für notwendige politische Reformen. Das Programm der Tagung zielt darauf ab, klassische Sichtweisen des Föderalismus als Verfassungsprinzip mit neueren Konzeptionen zu konfrontieren, und zwar aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und unter Heranziehung internationaler Föderalismus-Experten. Die auf diese Weise hervorgerufene vergleichende Prinzipien-Diskussion soll es erleichtern, Schwachstellen bei uns zu orten und zu analysieren, mögliche Reformen zu diskutieren und dabei auch Fragen der politischen Durchsetzbarkeit nicht aus dem Blick zu lassen. Den Abschluss bildet deshalb eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Politikern unter dem programmatischen Titel „Reformbedarf! Reformfähigkeit? Reformchancen?“ Die wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt bei Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim, Prof. Dr. Gisela Färber und Prof. Dr. Stefan Fisch.


 
 


Nachrichten aus dem Führungskolleg Speyer (FKS) 
Das IV. Führungskolleg Speyer startet in die zwölfte Runde

Am kommenden Montag, 15. März 1999, werden sich die Teilnehmer des IV. Führungskollegs bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer zur zwölften von insgesamt 16 Kurswochen treffen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Siedentopf werden die 20 Kollegiaten aus den Ministerialverwaltungen der Bundesländer Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein sowie der Bundesanstalt für Arbeit ihre Führungskenntnisse und -fähigkeiten weiterentwickeln.

Die Woche wird mit einem Training zum Abbau beruflichen Stresses beginnen. Ziel ist es dabei, zeitnah auf Stresssymptome reagieren zu lernen und kurzfristig wirksame Gegenmaßnahmen durch Entspannungsübungen durchzuführen. Geleitet wird dieser Programmpunkt von Dr. med. Ekkehard H. von Brasch.

Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben setzt häufig einen systematischen Analyse- und Planungsprozess voraus. Dr. Peter Wordelmann wird am Dienstag in Entscheidungshilfetechniken einführen und dies mit praktischen Aufgaben aus dem Verwaltungsalltag verbinden.

Am Mittwoch vormittag werden die Kollegiaten ihre Projektarbeit zu den Themen „Rolle und Verantwortung von Führungskräften“ und „Führen mit Zielen im Mitarbeitergespräch“ fortsetzen. Unter Verwendung empirischer Erkenntnisse, die sie durch Behördenabfragen gewinnen, erstellen sie Handreichungen für die öffentliche Verwaltung, die zu einer verbesserten Personalführung beitragen sollen. Dabei werden sie von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch und Dr. Thomas Gensicke beraten.

In der zweiten Wochenhälfte steht das Zusammenwirken von Ländern und Bund im Mittelpunkt. Bevor Bundestag und Bundesrat nach Berlin umziehen, werden die Kollegiaten eine der letzten Gelegenheiten nutzen, das Ringen um politische Entscheidungen in Bonn zu studieren. In der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz wird der stellvertretende Vorsitzende der F.D.P.-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, ehemaliger Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, zu einem Kamingespräch zur Verfügung stehen.

 

Forum „Lernen mit modernen Medien im öffentlichen Dienst“ 
vom 11. bis 12. März 1999

„Lernen mit modernen Medien im öffentlichen Dienst“ - so lautet das Thema eines Forums, das die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch, Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill und Univ.-Prof. Dr. Heinrich Reinermann am 11. und 12. März 1999 veranstaltet.

Wie wir lernen, wird zur Zeit durch neue Medien wie das Internet, CD-ROM oder interaktives Fernsehen offensichtlich verändert. Die traditionellen Methoden für Vermittlung und Aufnahme von Lernstoff wandeln sich in vielerlei Hinsicht. Dies stellt auch die Aus- und Weiterbildung des öffentlichen Dienstes vor manche neue Frage. Das Forum will Gelegenheit geben, Bedarf, Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen für neue Medien in der Qualifizierung des öffentlichen Dienstes aufzuzeigen und zu diskutieren. Dabei werden praktische Vorführungen von Anwendungsbeispielen für Anschaulichkeit sorgen.

In einem ersten Teil berichten Vertreter der deutschen und schweizerischen Bundes- und Landesverwaltung über Möglichkeiten und Erfahrungen in der Anwendung neuer Medien in der öffentlichen Verwaltung. Neben dem Informationsverbund Bonn-Berlin werden Projekte der Bundesanstalt für Arbeit, der Bundeswehr und des Ministeriums für Verteidigung der Schweiz sowie aus den Landesverwaltungen von Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt vorgestellt. Anschließend präsentieren die Kommunale Gemeinschaftsstelle (KGSt) und der Südwestrundfunk (SWR) neue Ansätze und Beispiele des interaktiven Fernsehens für Qualifikation und Weiterbildung (Business TV).

Im Mittelpunkt des zweiten Tages stehen Praxisberichte aus verschiedenen Bereichen der Privatwirtschaft. Unternehmen der EDV- und Elektronikbranche wie IBM oder Siemens, Vertreter der Dresdner Bank und der D.A.S. Versicherung sowie die Deutsche Post Consult stellen individuelle Konzepte interaktiven Lernens mit modernen Medien vor. In Diskussionen haben die Teilnehmer Gelegenheit, die Übertragbarkeit dieser Modelle auf die öffentliche Verwaltung zu erörtern.

Begleitend zu den Referaten finden Ausstellungen und Demonstrationen von Lernprogrammen und Lernsoftware verschiedener Verwaltungen und Firmen im Foyer der Hochschule statt.


1. Speyerer Planungsrechtstage zum Thema „Das Bau- und Raumordnungsgesetz 1998 - Erfahrungen und Novellierungsbedarf“
vom 10. bis 12. März 1998

In der Zeit vom 10. bis 12. März 1999 finden an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der wissenschaftlichen Leitung von Universitätsprofessor Dr. Jan Ziekow die 1. Speyerer Planungsrechtstage zum Thema „Das Bau- und Raumordnungsgesetz 1998 - Erfahrungen und Novellierungsbedarf“ statt.

Ziel der Veranstaltung ist es zum einen, Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zu verarbeiten und Wege zum Umgang mit dem neuen Recht aufzuzeigen. Zum anderen sollen zukunftsorientiert mögliche Entwicklungen des raumbezogenen Planungsrechts diskutiert werden.

Die Teilnehmer aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, der Verwaltungsgerichtsbarkeit, der Wissenschaft und der Wirtschaft werden sich unter anderem mit Referaten zu den Themen „Umweltverträglichkeitsprüfung und raumbezogene Gesamtplanung“, „Möglichkeiten vertraglichen Handelns im Bauplanungsrecht“, „Der Planungsgrundsatz der Nachhaltigkeit“, „Factory Outlet Center“, „Die Einschaltung Dritter in das Bauleitplanverfahren“ sowie „Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung und Bauleitplanung“ auseinandersetzen.