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SpeyerBriefe |
Forum „Die moderne Verwaltung: Gestaltung durch
Information“
vom 24. bis 26. Februar 1999
Informationsvermittlung und die Art ihrer Darbietung wird auch in der öffentlichen
Verwaltung immer wichtiger. Gleichzeitig ist jedoch das Bewusstsein für
die Bedeutung der Informationsgewinnung und des Informationsmanagements
in öffentlichen Verwaltungen noch wenig vorhanden. Das Forum „Die
moderne Verwaltung: Gestaltung durch Information“, das die Deutsche Hochschule
für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 24. bis 26. Februar 1999
unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Hermann
Hill und Herrn Univ.-Prof. Dr. Helmut Klages veranstaltet, will Fragen
der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung aufgreifen und
unter verschiedenen Aspekten diskutieren.
Vertreter aus mehreren Kommunen, u.a. aus Passau, Stuttgart, Hannover,
Köln und Nordhorn, aus der österreichischen Bundesverwaltung
sowie aus verschiedenen Forschungseinrichtungen stellen neben bekannten
Formen neue Möglichkeiten des Informationsmanagements vor. Ein erster
Schwerpunkt des Forums befasst sich mit Instrumenten der Informationsgewinnung,
beispielsweise mit der Entwicklung qualitativer Indikatoren und mit Ratsinformationssystemen.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils, der der Informationsanwendung gewidmet
ist, stehen neben der Auswertung von Städtestatistiken als Instrument
für kommunale Informationsmanagementsysteme oder der Gestaltung von
Zielfindungssystemen auch der Wert aussagekräftiger Berichte an die
Verwaltungsspitze und den Rat. Informationsmanagement der Zukunft ist aber
auch auf die Nutzung moderner Medien angewiesen. Der Einsatz von Internet
und Intranet, die Präsentation öffentlicher Verwaltung durch
Verwaltungs-Design sowie die Bedeutung von Wissensmanagement in Verwaltungsorganisationen
bilden einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung.
„Projektmanagement und Zusammenarbeit in
Projektgruppen“
vom 8. bis 10. Februar 1999
Unter diesem Titel wird vom 8. - 10. Februar 1999 an der Deutschen Hochschule
für Verwaltungswissenschaften Speyer eine Fortbildungsveranstaltung
unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fisch durchgeführt.
Die Veranstaltung richtet sich an Projektleiter und Projektmitglieder in
der öffentlichen Verwaltung mit Erfahrungen in Projektarbeit, die
diese gern erweitern und vertiefen möchten. Wenn in einer Organisation
innovative oder besonders schwierige Aufgabenstellungen zu bewältigen
sind, wenn hierzu das Problemlösungspotential von Mitarbeitern verschiedener
Organisationseinheiten zu aktivieren ist und wenn dieses möglichst
in kürzester Zeit geschehen soll, dann empfiehlt sich die Einrichtung
von Projektgruppen. Kleingruppenorientiertes Projektmanagement stellt eine
Reihe besonderer Herausforderungen an die fachlichen und insbesondere die
sozialen Kompetenzen der Gruppenmitglieder. Den Teilnehmern dieser Fortbildungsveranstaltung
wird die Gelegenheit geboten, in einen gezielten Erfahrungsaustausch mit
projekterfahrenen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung
einzutreten. Als Themenschwerpunkte werden angeboten: Bericht aus einem
aktuellen Forschungsprojekt zur spezifischen Dynamik von Projektgruppen
in der öffentlichen Verwaltung, förderliche und hinderliche Rahmenbedingungen
der Arbeit in Projektgruppen, Teamentwicklung und -zusammensetzung, interne
Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Präsentation
der Arbeitsergebnisse und Öffentlichkeitsarbeit, computervermittelte
Arbeitsformen. Als Referenten konnten für diese Fortbildungsveranstaltung
gewonnen werden: Senatsrat Henning Lühr, Senatsverwaltung der Freien
und Hansestadt Bremen, Wolfgang Bergander, Bergander Team- und Führungsentwicklung,
Wörrstadt, Dr. Dieter Beck, Wissenschaftlicher Assistent an der Deutschen
Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, sowie Diplom-Psychologin
Birte Englich, Forschungsreferentin am Forschungsinstitut für öffentliche
Verwaltung, Speyer.