Pressemitteilungen
 
Dezember 2001
Gründungsveranstaltung für das CAF-Netzwerk an der DHV Speyer am 6. und 7.12.2001
Was halten die Bürger vom Service des Bürgerbüros? Große Kundenbefragung vom 3. bis 14. Dezember 2001

 


Gründungsveranstaltung für das CAF-Netzwerk
an der DHV Speyer

Speyer wird das deutsche Kooperationszentrum für Qualitätsmanagement für den öffentlichen Sektor. Die Gründungsveranstaltung zum Netzwerk des Gemeinsamen Europäischen Qualitätsbewertungssystems in Speyer stieß auf großes Interesse. Verwaltungen aus Bundes-, Landes- und Kommunalebene trafen sich, um über die Anwendung des Qualitätsbewertungssystems CAF zu diskutieren und an dessen Weiterentwicklung aktiv mitzuwirken. Dazu wurde in Speyer ein Netzwerk gegründet, um den Erfahrungsaustausch zwischen den Verwaltungen, die das CAF einführen wollen, zu unterstützen.

Im Gusswort des Bundesinnenministeriums hob Thorsten Keiler die Bedeutung des Qualitätsmanagements für die öffentliche Verwaltung im Rahmen des Programms „Aktivierender Staat“ hervor. Daran anschließend folgte eine Einführung in die CAF-Kriterien durch die Univ.-Professoren Dres. Klages und Hill. Klages verglich in seinem Vortrag die unterschiedlichen Qualitätsbewertungssysteme EFQM, ISO 9000, CAF und den Speyerer Qualitätswettbewerb. Zudem wies er darauf hin, dass das CAF als einfacher Einstieg in das Qualitätsmanagement dienen kann. Einen Überblick über die bisherige und zukünftige Entwicklung des CAF stellte Hill vor. Dabei verwies er insbesondere auf die Möglichkeit, sich mit anderen europäischen Verwaltungen vergleichen zu können. Zu diesem Zweck wurde die DHV Speyer vom Bundesinnenministerium beauftragt, als Koordinierungsstelle für das Qualitätsmanagement-Netzwerk zu fungieren. Bei der 2. Europäischen Qualitätskonferenz in Kopenhagen erhalten dann drei ausgewählte Verwaltungen aus Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auf EU-Ebene vorzustellen. Zudem wurde die eigens für die CAF-Netzwerkteilnehmer und -teilnehmerinnen entwickelte Web-Seite vorgestellt.

Die anschließende Schulungsveranstaltung begann mit Praxisberichten der Stadt Feldkirch in Österreich und der Bundesgrenzschutzschule Lübeck. Martin Duelli von der Stadt Feldkirch stellte als Preisträger des Speyerer Qualitätswettbewerbes von 1996 die Pionierarbeit einer Selbstbewertung nach CAF vor. Dabei schilderte er in einem anschaulichen Vortrag die Stärken und Schwächen eines erstmalig angewandten Konzeptes. Rainer Mittmann und Olaf Weidner von der Bundesgrenzschutzschule Lübeck schilderten ihre Erfahrungen mit CAF – besonders im Vergleich mit anderen Qualitätssystemen. Zudem betonten sie den einfachen Einstieg in dieses Qualitätsbewertungssystem.

Der zweite Tag startete unter dem Motto „Arbeiten am Indikatorenkatalog“. Dank der regen Mitarbeit aller Teilnehmer, konnten zahlreiche Anregungen und Ergänzungen gesammelt werden. Mit Hilfe dieser Vorschläge steht den Netzwerkteilnehmern in Zukunft ein geeignetes Instrument für Qualitätsmanagement auf nationaler und EU-Ebene zur Verfügung.

 

 


Was halten die Bürger vom Service des Bürgerbüros? 
Große Kundenbefragung vom 3. bis 14. Dezember 2001

Das Bürgerbüro im Graben-Neudorfer Rathaus soll für größtmögliche Bürgernähe, Schnelligkeit und Flexibilität der Verwaltungsarbeit stehen. Doch wie kommt dieser Service beim Bürger, dem „Kunden“ des Bürgerbüros, an? Die Besucher des Bürgerbüros werden in der Zeit vom 3. bis 14. Dezember 2001 befragt, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Für eine gute Qualität der Umfrageergebnisse müssen sich möglichst viele Bürger an der Kundenbefragung beteiligen. Bürgermeister Juchler bittet deshalb alle, die in den ersten beiden Dezemberwochen das Bürgerbüro besuchen, den kurzen Fragebogen auszufüllen.

Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist die wissenschaftliche Leiterin der Studie. Die von ihrer Forschergruppe gesammelten Informationen werden nach statistisch-zusammenfassenden Verfahren an der DHV Speyer ausgewertet. Anschließend erfolgt eine Präsentation der Ergebnisse vor dem Bürgermeister und Vertretern der Stadtverwaltung. Hier wird erläutert, wo dem Bürger „der Schuh drückt“ und es werden Anregungen gegeben, wo die Stadtverwaltung ihren Bürgerservice noch verbessern kann. Über die Ergebnisse wird auch in der örtlichen Presse berichtet.

Die Untersuchung ist die Fortsetzung einer Studie, die Prof. Jansen und ihr Team im letzten Winter im Bürgerbüro durchgeführt hat. Damals wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros und weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung über ihre Meinung zum Bürgerbüro befragt. Im Rahmen des Projekts „Bürgerbüros in kleinen Gemeinden“ wird die Befragung zugleich auch in Bürstadt in Hessen und in Dudenhofen in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Damit wird es möglich sein, die drei Gemeinden hinsichtlich ihrer Bürgernähe zu vergleichen.

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Das Bürgerbüro im Bürstädter Rathaus soll für größtmögliche Bürgernähe, Schnelligkeit und Flexibilität der Verwaltungsarbeit stehen. Doch wie kommt dieser Service beim Bürger, dem „Kunden“ des Bürgerbüros, an? Die Besucher des Bürgerbüros werden in der Zeit vom 3. bis 14. Dezember befragt, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Für eine gute Qualität der Umfrageergebnisse müssen sich möglichst viele Bürger an der Kundenbefragung beteiligen. Bürgermeister Haag bittet deshalb alle, die in den ersten beiden Dezemberwochen das Bürgerbüro besuchen, den kurzen Fragebogen auszufüllen. Zum Dank werden unter den Teilnehmern fünf-mal-zwei Eintrittskarten zum Comedy-Abend mit Jörg Knör und seinem neuen Programm „Vojör“ am 22.02.2002 im Bürgerhaus verlost.

Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist die wissenschaftliche Leiterin der Studie. Die von ihrer Forschergruppe gesammelten Informationen werden nach statistisch-zusammenfassenden Verfahren an der DHV-Speyer ausgewertet. Anschließend erfolgt eine Präsentation der Ergebnisse vor dem Bürgermeister und Vertretern der Stadtverwaltung. Hier wird erläutert, wo dem Bürger „der Schuh drückt“ und es werden Anregungen gegeben, wo die Stadtverwaltung ihren Bürgerservice noch verbessern kann.

Über die Ergebnisse wird auch in der örtlichen Presse berichtet.

Die Untersuchung ist die Fortsetzung einer Studie, die Prof. Jansen und ihr Team im letzten Winter im Bürgerbüro durchgeführt hat. Damals wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros und weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung über ihre Meinung zum Bürgerbüro befragt. Im Rahmen des Projekts „Bürgerbüros in kleinen Gemeinden“ wird die Befragung zugleich auch in Graben-Neudorf in Baden-Württemberg und in Dudenhofen in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Damit wird es möglich sein, die drei Gemeinden hinsichtlich ihrer Bürgernähe zu vergleichen.

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Das Bürgerbüro im Dudenhofener Rathaus soll für größtmögliche Bürgernähe, Schnelligkeit und Flexibilität der Verwaltungsarbeit stehen. Doch wie kommt dieser Service beim Bürger, dem „Kunden“ des Bürgerbüros, an? Die Besucher des Bürgerbüros werden in der Zeit vom 3. bis 14. Dezember befragt, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Für eine gute Qualität der Umfrageergebnisse müssen sich möglichst viele Bürger an der Kundenbefragung beteiligen. Bürgermeister Körner bittet deshalb alle, die in den ersten beiden Dezemberwochen das Bürgerbüro besuchen, den kurzen Fragebogen auszufüllen.

Frau Prof. Dr. Dorothea Jansen von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist die wissenschaftliche Leiterin der Studie. Die von ihrer Forschergruppe gesammelten Informationen werden nach statistisch-zusammenfassenden Verfahren an der DHV Speyer ausgewertet. Anschließend erfolgt eine Präsentation der Ergebnisse vor dem Bürgermeister und Vertretern der Stadtverwaltung. Hier wird erläutert, wo dem Bürger „der Schuh drückt“ und es werden Anregungen gegeben, wo die Stadtverwaltung ihren Bürgerservice noch verbessern kann. Über die Ergebnisse wird auch in der örtlichen Presse berichtet.

Die Untersuchung ist die Fortsetzung einer Studie, die Prof. Jansen und ihr Team im letzten Winter im Bürgerbüro durchgeführt hat. Damals wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros und weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung über ihre Meinung zum Bürgerbüro befragt. Im Rahmen des Projekts „Bürgerbüros in kleinen Gemeinden“ wird die Befragung zugleich auch in Bürstadt in Hessen und in Graben-Neudorf in Baden-Württemberg durchgeführt. Damit wird es möglich sein, die drei Gemeinden hinsichtlich ihrer Bürgernähe zu vergleichen.

Kontakt:

Burkhard Margies

DHV-Speyer, Lehrstuhl für Soziologie der Organisation

Tel.: 06232/654-357

Fax.: 06232/654-418

E-Mail: margies@dhv-speyer.de