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Dezember
4. Speyerer Qualitätswettbewerb 1998 - Abschlußtagung, 10.-11.12.98


 

4. Speyerer Qualitätswettbewerb 1998

„Ihre Erfolge zeigen anderen Verwaltungen, welche Wege sie gehen können“, bescheinigte der Rektor der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, Univ.-Prof. Dr. Siegfried Magiera, den Siegern des 4. Speyerer Qualitätswettbewerbs 1998. „Sie sind Schrittmacher für die weitere Modernisierung.“

Im Rahmen der Speyerer Qualitätstage an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer überreichte der Rektor den Vertretern der 20 siegreichen Verwaltungen die Urkunden. Am 4. Speyerer Qualitätswettbewerb hatten sich 69 Verwaltungen beteiligt, darunter 33 aus Deutschland, 19 aus Österreich und 17 aus der Schweiz. Für ihre Leistungen bei der Modernisierung der Gesamtverwaltungen wurden zehn Verwaltungen mit dem „Speyer-Preis“ ausgezeichnet, darunter aus Deutschland die Städte Passau, Nordhorn und Dortmund. Den „Projektpreis“ für zukunftsweisende Maßnahmen in einem Teilbereich der Verwaltung wurde an zehn Behörden vergeben. Den „Projektpreis“ erhielten unter anderem die Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, die Städte Mannheim, Rüsselsheim und Wyk auf Föhr, das Amt Preetz-Land, die Senatskommission für das Personalwesen Bremen sowie die Landesregierung Schleswig-Holstein.

„Speyer-Preisträger zu sein, war stets nicht nur ehrenhaft, sondern immer auch anstrengend“, warnte Univ.-Prof. Dr. Helmut Klages die Preisträger in seiner Rede. Der Mit-Initiator des Wettbewerbs sagte, die Preisträger müssten sich darauf gefasst machen, nun im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Alle Verwaltungen, die sich auf den Pfad der Modernisierung begeben hätten, schauten nun auf die Sieger. Diese sollten ihre eigenen Ansätze und Lösungen anderen Behörden vorstellen und ihnen dadurch Hilfestellungen für den eigenen Modernisierungsprozess anbieten. Die Bewerber seien in den Jahren immer besser geworden. Besonders erfreulich sei, dass die Verwaltungen insgesamt dort aufgeholt hätten, wo bei den vergangenen Wettbewerben noch Schwachpunkte zutage getreten seien: beim Umgang mit der Schlüsselressource „Personal“ und der Qualität der Personalführung. Die Mehrheit der deutschen Kommunalverwaltungen habe damit noch einige Schwierigkeiten, wie die Umfrage des Deutschen Städtetages aus dem Jahr 1998 zeige.

Im Anschluss an die Preisverleihung stellten die Preisträger in Arbeitsgruppen ihre Modernisierungskonzepte vor. Es folgten lebhafte Diskussionen mit den Teilnehmern der Speyerer Qualitätstage. Damit erfüllt der Speyerer Qualitätswettbewerb für die Verwaltungen in Deutschland und Österreich und der Schweiz eine wichtige Funktion, wie Mit-Initiator Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill hervorhob: „Der freundschaftliche Vergleich untereinander und das Lernen voneinander unterstützen den Fortschritt der Modernisierung in den Verwaltungen.“