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April 2001
Studenten der Akademie für öffentliche Verwaltung Novosibirsk besuchen DHV Speyer
am 4. April 2001

Studenten der Akademie für öffentliche Verwaltung Novosibirsk besuchen DHV Speyer am 4. April 2001

Über Studienmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote der Hochschule will sich eine Studentengruppe der Akademie für öffentliche Verwaltung Novosibirsk, Russland, am kommenden Mittwoch, 4. April 2001, an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer informieren. 

Die neun Studierenden der Besuchergruppe stehen im 3. bzw. 4. Studienjahr der Fakultät für öffentliche Verwaltung. Nach dem Abschluss der Akademie sollen sie in ihren Regionen als Leiter und Angestellte in verschiedenen Bereichen der öffentlichen und kommunalen Verwaltung sowie im Finanzmanagement tätig sein. Im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland wollen sie ihre landeskundlichen Kenntnisse erweitern und vertiefen und durch Besuche, Besichtigungen und Informationsgespräche einen Einblick in für sie wichtige Interessengebiete erhalten. 

„Ganz oben auf der Wunschliste der Gruppe aus Novosibirsk stehen Kontakte zu deutschen Hochschulen“, so die zuständige Mitarbeiterin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). „Die Gäste möchten sich vor allen Dingen mit den hiesigen Studienbedingungen und Studienplänen vertraut machen.“

Die Delegation unter der Leitung von Dr. Natalja Guljaewa, Dozentin für Deutsch, wird sich am Mittwochmorgen an der DHV über Struktur und Aufgaben der Hochschule, insbesondere aber über ihr Studien- und Weiterbildungsangebot und über das bei der Hochschule bestehende Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung informieren.

Dabei dürften sowohl das verwaltungswissenschaftliche Ergänzungsstudium als auch das verwaltungswissenschaftliche Aufbaustudium und insbesondere das Ausländer-(Aufbau-)Studium für die Gäste aus Novosibirsk interessant sein. Dieser Studiengang wird von der DHV Speyer nämlich speziell für ausländische Studierende angeboten. Darunter befinden sich oftmals Verwaltungseliten aus asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Ländern. Da die Hochschule sich zur Zeit aber auch immer stärker in Richtung der Mittel- und Osteuropäischen Staaten (MOE) öffnet, könnten sich auf diesem Gebiet künftig auch Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Novosibirsk ergeben.