Pressemitteilungen
 
 
 
  
 
April 1999
Forum „Haushaltsplanung/Budgetierung in Deutschland und in den USA vom 29. bis 30. April 1999 
65. Geburtstag von Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König
15. Speyerer Seminar für Büro- und Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung (SpeBit) (Teil A) vom 21. bis 23. April
Forum „Erfolgreiche Gestaltung von Modernisierungsprozessen“ vom 21. bis 23. April 1999 
Kompaktseminar „Finanzen und Wirtschaft - Reformbedarf unter dem Druck von Globalisierung und Euro“ vom 19. bis 21. April 1999 
Forschungssymposium zu dem Thema „Umweltauditverordnung und Deregulierung im Umweltrecht“ vom 15. bis 16. April 1999 
Führungsseminar für die Ausbildung und Prüfer der Vermessungsverwaltung vom 12. bis 14. April 1999



 



 

Forum „Haushaltsplanung/Budgetierung in Deutschland und in den USA vom 29. bis 30. April 1999

Vom 29. bis 30. April 1999 veranstaltet die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer zusammen mit der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz e.V. ein Transatlantisches Forum über Haushaltsplanung/Budgeting in Deutschland und in den USA. Im Mittelpunkt des Forums, welches unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Klaus Lüder und Prof. Dr. Siegfried Magiera in der Hochschule Speyer stattfindet, stehen neuere Entwicklungen im Haushaltswesen und Haushaltsrecht. Die Fragestellungen beziehen sich z.B. auf die Outputorientierung, Budgetierung und Flexibilisierung des Haushaltswesens. Von besonderem Interesse ist dabei auch die potentielle Notwendigkeit der Umstellung des öffentlichen Rechnungswesens. Es werden ferner Erfahrungen mit den neuen Ansätzen im Rahmen von Pilotprojekten in Deutschland und in den USA vorgestellt. Als konkrete Programminhalte wären zu nennen: Budgetierung in Rheinland-Pfalz – eine Zwischenbilanz; Budgeting Process and Quality Management in South Carolina; Leistungssteigerung und Haushaltssteuerung im Wissenschaftsbereich; Budgetierung und parlamentarische Kontrolle.


 
 




65. Geburtstag von Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König, 
Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungswissenschaft, Regierungslehre und Öffentliches Recht an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Am 21. April 1999 wird Univ.-Prof. Dr. Dr. Klaus König 65 Jahre alt. Der Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungswissenschaft, Regierungslehre und Öffentliches Recht an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer gehört zu den renommiertesten deutschen Verwaltungswissenschaftlern.

1934 in Bad Schwarzbach (Schles.) geboren, wurde König nach seinem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften 1961 zum Dr. iur. und 1962 zum Dr. rer. pol. promoviert und mit Bestehen seiner Zweiten Juristischen Staatsprüfung 1965 zum Assessor jur. ernannt.

1970 habilitierte sich König für das Fach Öffentliches Recht und Verwaltungslehre und folgte 1971 dem Ruf als ordentlicher Professor an die Hochschule Speyer. Dort bekleidete er sodann von 1974 bis 1976 das Amt des Rektors. Von 1982 bis 1987 wurde König als Ministerialdirektor in das Bundeskanzleramt berufen. Seit 1996 nun leitet er als Geschäftsführender Direktor das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.

Professor König ist Mitglied von zahlreichen deutschen und ausländischen wissenschaftlichen Vereinigungen, so u.a. des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften. Ferner ist er Herausgeber und Schriftleiter von mehreren wissenschaftlichen Zeitschriften, darunter „Verwaltungsarchiv“ und „International Review of Administrative Sciences“.

Seine Forschungsschwerpunkte sind: theoretische Ansätze in der Verwaltungswissenschaft; Regierung und öffentliche Verwaltung im allgemeinen; Planung und Gesetzgebung; öffentliche Aufgaben; Regierungs- und Verwaltungsorganisation; öffentlicher Dienst; internationale Verwaltungszusammenarbeit; Transformation der realsozialistischen Verwaltung, insbesondere Neuordnung des öffentlichen Vermögens; Krititk öffentlicher Aufgaben; Modernisierung der Verwaltung.


 
 


15. Speyerer Seminar für Büro- und Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung (SpeBit) (Teil A) vom 21. bis 23. April

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Heinrich Reinermann veranstaltet die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 21. bis 23. April 1999 bereits ihr fünfzehntes Speyerer Seminar für Büro- und Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung (SpeBit).

Die gegenwärtige Entwicklungsstufe der Informationstechnik wirft vielschichtige Fragen von großem verwaltungspolitischen Gewicht auf und macht deshalb gerade eine Fortbildung der Verwaltungsführung in diesem Bereich notwendig. Themen wie Verwaltungsmodernisierung, Finanzkrise der öffentlichen Haushalte, Wissensgesellschaft oder Internet sind als einschlägige Schlagworte zu nennen, welche die Diskussionen in der und um die öffentliche Verwaltung prägen.

Mit SpeBit hat die Hochschule ein Fortbildungsseminar in ihrem Programm, das diesen Bedarf decken will. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung und Bewertung des Technikeinsatzes sowie seiner Potentiale und Folgen durch die Führung. Wie die derzeit erarbeiteten Strategien der Verwaltungsentwicklung von entsprechenden Strategien der Informationssystementwicklung profitieren können, zieht sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.

Die Zielgruppe bilden Führungskräfte aus Ministerien, Inhaber entsprechender Positionen in Parlamenten und Gerichtsbarkeit sowie die Führungsspitze der Ober- und Mittelbehörden. Das Seminar wird in zwei voneinander unabhängigen Teilen durchgeführt.

Im Blickpunkt des Teil A stehen die Herausforderungen der Informationsgesellschaft für den öffentlichen Sektor. Namhafte Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung referieren und diskutieren unter anderem über die Verwaltung im Informationszeitalter, Internet- und Client/Server-Technologien, Datenschutz im Zeichen von Internet und Multimedia, den Einfluss der elektronischen Unterschrift auf Verwaltungsverfahren, den Informationsverbund Berlin-Bonn, Verschlüsselung und digitale Signaturen sowie den Dialog zwischen Informatik und Anwender bei der Entwicklung moderner Informationssysteme in der öffentlichen Verwaltung. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern zudem Gelegenheit für praktische Übungen am Computer. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Abendvortrag des Oberbürgermeisters der Stadt Speyer zum Thema „Ratsinformationssysteme“ im Historischen Trausaal der Stadt Speyer.

Fortgesetzt wird das fünfzehnte SpeBit mit Teil B, der vom 20. bis 22. Oktober 1999 in Speyer stattfinden wird.


 
 


Forum „Erfolgreiche Gestaltung von Modernisierungsprozessen“ 
vom 21. bis 23. April 1999

„Erfolgreiche Gestaltung von Modernisierungsprozessen“ - unter diesem Titel veranstaltet die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 21. bis 23. April 1999 ein Forum unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Hermann Hill und Univ.-Prof. Dr. Helmut Klages. Die Tagung stellt die dritte Veranstaltung in dieser Reihe nach 1997 und 1998 dar. Bisherige Erfahrungen im öffentlichen und im privaten Bereich haben gezeigt, dass für eine Modernisierung verschiedene Erfolgsfaktoren von Bedeutung sind. Dazu gehören die Bewältigung von Informations- und Kommunikationsproblemen, die Optimierung der Geschäftsprozesse, die Verbesserung des Leistungsangebots durch Vergleiche mit anderen Verwaltungen oder die Herausbildung einer Lernenden Organisation. Aber auch ein wirksames Personalmanagement, insbesondere die Gewinnung und die Einbindung von Führungskräften in den Reformprozess, eine ausreichende Qualifizierung des Personals sowie die Förderung und Rückgewinnung von Motivation trotz drohenden Stellenabbaus sind ebenso Elemente einer erfolgreichen Reform wie die Gestaltung der Veränderung insgesamt und ihre erfolgskritische Evaluation. Zu diesen Themen werden in Referaten Dr. Raoul Blindenbacher, Eidgenössisches Personalamt Bern, Dr. Theo Haldemann, Institut für Finanzwirtschaft und Finanzrecht, Universität St. Gallen, sowie Dr. Gertrud Kühnlein von der Sozialforschungsstelle Dortmund neben den wissenschaftlichen Leitern des Forums Stellung nehmen. Aus der Praxis berichten der Vizepräsident des Regierungspräsidiums Freiburg, Dr. Wilfried Kollnig, der Oberbürgermeister der Stadt Horb am Neckar, Michael Theuer, Vertreter der Städte Dortmund, Hamburg, Karlsruhe, Pforzheim und Wuppertal sowie der Landkreise Osnabrück und Aachen über unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen einer erfolgreichen Gestaltung von Modernisierungsprozessen.


 
 






Forschungssymposium zu dem Thema 
„Umweltauditverordnung und Deregulierung im Umweltrecht“ 
vom 15. bis 16. April 1999 
am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der 
Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Am 15. und 16. April 1999 veranstaltet das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Eberhard Bohne, M.A., und Prof. Dr. Hellmut Wagner ein Forschungssymposium zu dem Thema „Umweltaudit und Deregulierung im Umweltrecht“. Ziel der Veranstaltung ist es, die vorläufigen Ergebnisse eines empirischen Forschungsprojekts zum Umweltaudit mit Vertretern aus Behörden sowie aus der Wirtschaft und der Wissenschaft zu diskutieren. Gegenstand des Forschungsvorhabens sind zahlreiche Deregulierungs- und Substitutionsvorschläge zum Immissionsschutz-, Abfall- und Wasserrecht, die von den Ländern durch Erlasse oder Verwaltungsvorschriften zum Teil verwirklicht wurden. Durch Befragung von Unternehmen, Umweltgutachtern, Umweltbehörden und Industrie- und Handelskammern wurde untersucht, ob diese Maßnahmen zu einer Erleichterung für die Unternehmen führen, ohne die Einhaltung des materiellen Umweltrechts zu gefährden. Die Ergebnisse des Forschungssymposiums sollen in den abschließenden Forschungsbericht eingehen. Das Forschungssymposium richtet sich an Vertreter der Umweltverwaltungen von Bund und Ländern, der Wirtschaft, an Umweltgutachter, Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern, Umweltorganisationen sowie an alle, die an der Fortentwicklung des Umweltrechts interessiert sind.


 
 






Kompaktseminar „Finanzen und Wirtschaft - 
Reformbedarf unter dem Druck von Globalisierung und Euro“ 
vom 19. bis 21. April 1999

Die Forderung nach grundlegenden Reformen beherrscht seit einigen Jahren nahezu alle Bereiche der deutschen Wirtschafts-, Finanz-, Arbeits- und Sozialpolitik. An Vorschlägen mangelt es nicht, aber die parlamentarische Durchsetzung stößt auf extrem enge politische Handlungsspielräume, auf machtvolle Interessen und erstarrte Besitzstände. Durchgreifende Steuer-, Beschäftigungs-, Tarif- und Sozialreformen sind unter diesen Bedingungen bislang nicht gelungen. Aber auch konzeptionell liegt vieles im Argen: Kurzfristige politische „Zwänge“ lassen längerfristigen „echten“ Reformansätzen kaum eine Chance. Inzwischen läuft die Zeit davon, und der durch die Globalisierung und die Europäische Währungsunion ausgelöste verschärfte Druck auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit bringt den „Standort D“ immer weiter ins Hintertreffen. Dies sind die Rahmenthemen und der Hintergrund des unter der wissenschaftlichen Leitung der Universitätsprofessoren Dr. Gisela Färber und Dr. Dieter Duwendag angebotenen Kompaktseminars „Finanzen und Wirtschaft“. Der Seminartitel deutet an, worum es geht, nämlich die komplizierten wirtschaftlichen Zusammenhänge und ökonomischen Reformpolitiken in kompakter und zugleich verständlicher Form zu vermitteln und für die Seminarteilnehmer - Führungskräfte des höheren Dienstes in den Wirtschafts-, Finanz- und Sozialministerien der Länder - durchschaubar zu machen. Auf dem Programm des diskussionsintensiven Seminars stehen folgende Themen: „Neuere Ansätze für Steuerreformen“ (Prof. Dr. Rolf Caesar); „Personalausgaben bei leeren Kassen“ (Ltd. Ministerialrat Dr. Peter Wild); „Finanzausgleich in Deutschland und Europa“ (Prof. Dr. Rolf Peffekoven); „Probleme der Alterssicherung in der Bundesrepublik Deutschland“ (Prof. Dr. Gisela Färber); „Bekämpfung der Arbeitslosigkeit - alte und neue Ansätze“ (Prof. Dr. Dieter Duwendag).


 
 






Führungsseminar für die Ausbildung und Prüfer der Vermessungsverwaltung 
vom 12. bis 14. April 1999 an der 
Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Reinermann veranstaltet die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer vom 12. bis 14. April 1999 das sechste Führungsseminar für Ausbilder und Prüfer der Vermessungsverwaltung.

In einem geschlossenen, zweiteiligen Programm werden Ausbilder und Prüfer in der Referendarausbildung der Vermessungsverwaltungen der Länder in Fragen die Management und Führung betreffen, an der Hochschule fortgebildet. Die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik (AdV), die der Innenministerkonferenz zugeordnet ist, will damit geänderten Anforderungen der Praxis entsprechen.

Im nunmehr stattfindenden ersten Kursteil der Veranstaltung werden die Themen „Verwaltungsmodernisierung in der Landesverwaltung“, „Erwachsenendidaktik, Präsentationstechniken, Prüfungsgespräch“ sowie „Produkt-, Leistungsbeschreibungen und Kostenkalkulation“ behandelt.