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Aufbaustudium
Inhalte
Neben den eher übersichtsartig
aufgebauten Lehrveranstaltungen des Grundlagenbereichs, in dem
verschiedene Veranstaltungen besucht werden müssen, ist das
Studienprogramm vor allem auf den Erwerb von interdisziplinärem,
problembezogenem Wissen in zwei von fünf Schwerpunkten
ausgerichtet. Zurzeit können die Studierenden des Aufbaustudiums unter
folgenden Schwerpunkten wählen:
- Öffentliche
Aufgaben, Organisation und Verfahren
Hier geht es insbesondere um den Aufbau des Staates und seiner
Institutionen, die Regeln ihres Zusammenwirkens und die Verzahnung
von Kompetenzen, die die Funktionsfähigkeit eines leistungsfähigen
und modernen demokratischen Rechtsstaates sicherstellen.
- Öffentliches
Management
In diesem Schwerpunkt werden Grundkonzepte, Instrumente und
Techniken der Binnensteuerung des öffentlichen Sektors
thematisiert. Neben dem New Public Management geht es hier auch
insbesondere um Instrumente zur Sicherung der Effizienz öffentlichen
Handelns und um den wichtigen Bereich Personal und Führung.
- Europa
und Internationales
Vermittelt werden hier einerseits die Spezifika europäischer
Rechtssetzung und Verwaltung für die Mitgliedstaaten sowie deren
Interaktionen und andererseits generelle Bezüge von Staat und
Verwaltung in Deutschland zu anderen Staaten, zu supranationalen
Organisationen sowie in international vergleichender Perspektive. Wünschenswert
wäre hier außerdem die Möglichkeit einer Vertiefung von
entwicklungspolitischen Fragestellungen im Zusammenhang mit Staat
und Verwaltung.
- Staat
und Wirtschaft
Hier werden die vielfältigen wirtschaftlichen Beziehungen des
Staates zu seinem nationalen und internationalen Umfeld
thematisiert, darunter die Probleme der Sicherung der öffentlichen
Daseinsvorsorge, die öffentlichen Finanzen, die speziellen Probleme
im Bereich Arbeit und Soziales sowie die Wirtschaftspolitik selbst.
Die Wahl der
beiden Schwerpunkte erfolgt zu Beginn des Studienjahres. An ihnen
richtet die gesamte inhaltliche Strukturierung des Studiums aus. In jedem
der beiden Schwerpunkte ist pro Semester jeweils ein Seminar und jeweils eine Projektbezogene
Arbeitsgemeinschaft erfolgreich zu absolvieren. Auch das Praktikum ist
entsprechend der gewählten Schwerpunkte auszugestalten. Das Thema der
Magisterarbeit muss einem der beiden Schwerpunkte zugeordnet werden,
der im Verlaufe der mündlichen Prüfung zu haltende Kurzvortrag dem
anderen. Die Wahl der beiden Schwerpunkte hat auch Auswirkungen auf die
Zusammensetzung der Prüfungskommission in der Abschlussprüfung, da alle
Prüfer Lehrveranstaltungen in den vom Studierenden gewählten Bereichen
angeboten haben sollen.
Die überschaubare
Teilnehmerzahl des Aufbaustudiums (ca. 60-70 pro Jahrgang) und seine
schwerpunktorientierte Ausrichtung ermöglichen eine nahe Abstimmung der
Lehrinhalte mit den Dozentinnen und Dozenten. Darüber hinaus ermöglichen
sie eine intensive persönliche Betreuung der Studierenden durch die
Dozentinnen und Dozenten im Verlaufe des Studiums.
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Stand:
12.03.2012 |
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