Internationaler Speyerer Qualitätswettbewerb

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Aktuelles

 
Der Internationale Speyerer Qualitätswettbewerb wurde mit dem 7. Wettbewerb 2005 beendet.


Im Jahr 2007 fand ein neuer Wettbewerb - der European Public Sector Award (EPSA) - statt, der von der Bertelsmann Stiftung, der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und der European Group of Public Administration (EGPA) veranstaltet wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Das Deutsche CAF-Zentrum ist umgezogen

Es wird nun vom Bundesverwaltungsamt betreut. Die Adresse www.caf-netzwerk.de ist weiterhin gültig.

 

Publikation: CAF wirkt - mehr Service und Leistungsqualität für alle

Die Publikation "CAF wirkt - mehr Service und Leistungsqualität für alle" stellt 29 ausgewählte Fälle aus 15 europäischen Ländern vor, in denen durch den Einsatz des CAF bemerkenswerte Ergebnisse erzielt wurden.

Die Broschüre beschäftigt sich in erster Linie mit den Ergebnissen und Verbesserungsschritten, die auf der Erfahrung aufbauen, dass es schlechte Ergebnisse nicht gibt. Ein Ergebnis, das schlecht zu sein scheint, ist ein gutes Ergebnis, weil es zeigt, dass Potenzial für Verbesserungen besteht (so beim Landesratsamt Ebersberg, Deutschland).

Die Broschüre zum Download (deutsch, englisch, französisch) finden Sie unter www.bka.gv.at/verwaltungsreform

 

4. Europäische Qualitätskonferenz für öffentliche Verwaltungen in Tampere/Finnland

Vom 27.09. - 29.09.2006 findet in Tampere (Finnland) die 4. Europäische Qualitätskonferenz für öffentliche Verwaltungen statt. Als nationale "best practice" Fälle werden die Speyer-Preisträger Statistisches Bundesamt, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Kreis Herford ihre Lösungen vortragen. 

Weitere Information finden Sie auf der Konferenzwebseite.

 

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung in Linz

Weitere Informationen zum Abschlusskongress finden Sie hier.

 

Preisträger und Anerkennungsurkunden bekannt gegeben

Am 26. August hat die Jury des 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbes getagt und über die Preise und Anerkennungsurkunden entschieden: 28 Verwaltungen erhalten einen Preis, 16 Verwaltungen eine Anerkennungsurkunden.

Im Einzelnen sind dies:

Preisträger

Partnerschaftliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben

Eidgenössisches Zollverwaltung (CH), Abteilung LSVA
Die Zusammenarbeit innerhalb der Schweizer Zollverwaltung mit allen Akteuren der Wirtschaft ist intensiv, lösungsorientiert und in jeder Hinsicht erfolgreich – kurz sie ist gelungen. Das große und eigentlich konfliktträchtige Projekt LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) ist reibungslos zum Erfolg geführt. Die weiteren Vorhaben lassen ähnliche Resultate erwarten.

Gemeinde Laer (D)
Die Gründung der „Initiative für Kinder- und Jugendhilfe in Laer und Holthausen“ und das dahinterliegende Projekt „Offene Ganztagsgrundschule“ zeigt beispielhaft, wie eine lokale Verantwortungsgemeinschaft in eine aktive Verantwortungspartnerschaft übergehen und wie man damit eine bürgerschaftliche Kultur schaffen kann.

Kreis Herford (D)
Das Projekt widufix begründet eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und mittelständischen Unternehmen. Es wird von vielen Akteuren aus ganz unterschiedlichen Ebenen und Sektoren gelebt und selbstbewusst und mit Stolz nach außen getragen wird.

Gemeinde Riehen (CH)
Das Projekt „PRIMA“ stellt sich als vorbildliche Adaption der New Public Management an die Verhältnisse in Riehen dar und zeitigt die gewünschten Erfolge. Vor allem die Mehrjährigkeit in Denken und Handeln sind beeindruckend. Die Kommunikation hat sich verbessert und ebenso die Qualität der Ergebnisse. Das System ist als stabil einzuschätzen und hat sich auch unter Schlechtwetterbedingungen bewährt.

Bundesministerium für Finanzen, Sektion IV (A)
Das Projekt „Gemeinsame Prüfung aller Lohnabhängigen Abgaben“ (GPLA) ist ein stimmiges Projekt unterschiedlicher Akteure (u.a. Bundesministerium für Finanzen, Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Hauptverband der österreichischen SV-Träger, Bundesarbeitskammer, Wirtschaftskammer Österreich etc.), das innerhalb kurzer Zeit mit verhältnismäßig bescheidenem Aufwand hohe Wirkung entfaltet und gleichzeitig einen kulturellen Wandel eingeleitet hat.

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (A)
Als preiswürdig wurde die Entwicklung eines Dienstleistungskonzeptes für die 24 angeschlossenen Sozialversicherungsträger angesehen. Dies hat alleine im EDV-Bereich zu Einsparungen von 15% geführt. Ebenso vorbildlich ist die Vernetzung mit anderen staatlichen Stellen auf der Grundlage eines gemeinsamen Wissensmanagements.

Stadt Dortmund (D)
Mit dem Familienprojekt hat die Stadt Dortmund bewiesen, wie man herausfordernde Aufgaben durch Handlungsprinzipien wie faktenbasierte Konzeptentwicklung, Vernetzung relevanter Gruppen von innen und außen und nicht zuletzt klare Führungsentscheidungen (leadership) zum Erfolg führen kann. Es verbindet Großstadtverwaltung, Professionalität und  Commitment der Entscheider und stellt sich dem demografischen Wandel.

Stadt Feldkirch (A)
Die im Ehrenamt erzielten Ergebnisse haben die Juroren beeindruckt durch hohe Konzeptqualität, durch Problem- und Strategieorientierung und gleichzeitig praxisnahe Umsetzung. Das Ganze ‚lebt’ vom hohen Engagement der Beteiligten. Eigenverantwortung, Vertrauen und Hilfsbereitschaft prägen die Verwaltungskultur.  Das Modell Feldkirch wird damit bezüglich partnerschaftlicher Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben zu einem klaren Benchmark.

 

Qualität in der Verwaltung

Oberösterreichischer Landesrechnungshof (A)
Die Stärken der Bewerbung liegen insbesondere in der Innovativität, der Ganzheitlichkeit und inneren Konsistenz des Ansatzes und in der klug durchdachten Implementationsstrategie, die an die Belegschaft hervorragend vermittelt wurden. In der Implementation ist man zugleich hinreichend flexibel und experimentell orientiert (Rückholbarkeit), um ggf. neuerlichen Bürokratisierungstendenzen entgegenwirken zu können.

Polizei Berlin, Referat Immobilienmanagement (D)
Das vorgestellte Projekt bildet das Leitkonzept für die 3 Bewerbungen, die einzeln betrachtet, alle durchaus preiswürdig waren, ihren Schwerpunkt aber im Qualitätsmanagement hatten . Das Referat hat in kurzer Zeit den Übergang von einer bürokratisch-reaktiven Praxis zu einem modernen, kundenorientierten Dienstleister geschafft. Damit sind die Weichen gestellt, für eine Ausdehnung des QM auf den gesamten Polizeibereich.

Bezirksregierung Münster (D), Fachbereich Arbeits- und Sozialpolitische Förderprogramme (ASPF)
Es handelt sich um ein umfassendes gewachsenes Qualitätsmanagement. Die einzelnen Elemente sind nach Bedarf und mit Blick auf die Wirkung entwickelt und zu einem Gesamtsystem verknüpft worden. Beachtlich ist, dass alle Beteiligten, vorgesetzte Stellen, Beschäftigte  auf allen Hierarchieebenen, Kunden , das Qualitätsmanagement  kennen, schützen und aktiv in ihrem Alltag nutzen. Das hier entwickelte Qualitätsmanagement ist Beispiel für anderen Fachbereiche der Bezirksverwaltung.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (D)
Gewürdigt wird der vorbildliche Umbau einer aus staatlichen Mitteln finanzierten Großforschungseinrichtung in ein Unternehmen, das fähig und bereit ist, sich am Markt zu behaupten. Der hohe Grad an gelebter Dezentralisierung von Verantwortung ermöglicht ein rasches Reagieren auf geänderte Rahmenbedingungen. Die hohe Professionalität im sog. Verwaltungsbereich ermöglicht eine hochprofessionelle Steuerung sowohl des Umbauprozesses, wie auch des zukünftigen laufenden Betriebs.

Arbeitsmarktservice Burgenland (A)
Die Stärken der Bewerberverwaltung liegen eindeutig in einer sehr engagierten Kundenorientierungsstrategie, die alle Prozesse und Strukturen auf Optimierung der Erreichung der überwiegend vorgegebenen arbeitsmarktpolitischen Ziele ausrichtet. Hervorzuheben ist auch die offensichtlich etablierte Kultur der Veränderungsbereitschaft und die Kreativität, mit der Instrumente zur Unterstützung von kontinuierlicher Analyse des Status quo und von unausgeschöpften Potenzialen entwickelt und erprobt werden.

Magistrat der Landeshauptstadt Linz, InformationsTechnologie (A)
Hervorzuheben ist die nachhaltige Verkoppelung der Instrumente für strategische und operative Steuerung. Durch die branchenunabhängige Transfermöglichkeit besitzen die gefundenen Lösungen eine Vorbildfunktion.

 

Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements

Tiefbauamt der Stadt Zürich, Geschäftsbereich Werterhaltung (CH)
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich erhält einen Preis für die erfolgreiche Steuerung von Instandhaltung und Investitionen im öffentlichen Baubereich, insbesondere im Straßenwesen, auf der Grundlage eines am kaufmännischen Rechnungswesen orientierten Informationssystems. Zusätzlich hervorzuheben ist das hervorragende Prozess- und Projektmanagement sowie die Einbeziehung von Politik und die rationalisierende Einflussnahme auf politische Entscheidungen.

Stadt Hagen, Vorstandsbereich für Finanzen und Liegenschaften (D)
Die Stadt Hagen erhält einen Preis für ihr Konzept zum Schuldenabbau und für das Schuldenabbaumanagement sowie für das in diesem Zusammenhang zur Anwendung gebrachte Berichtswesen. Diese Auszeichnung soll zugleich deutlich machen, dass in den deutschen Gebietskörperschaften das Problem des Schuldenabbaus in der Vergangenheit viel zu gleichgültig und kaum aktiv betrieben worden ist. Die Stadt Hagen steht für einen Mentalitätswandel auf diesem Gebiet.

Gemeinde Rednitzhembach (D)
Die Gemeinde Rednitzhembach erhält einen Preis für ihre ganz besonderen und erfolgreichen Anstrengungen für einen Schuldenabbau und die Einordnung dieser Strategie in eine übergeordnete Reformkonzeption. Mit dieser Preisverleihung soll ganz besonders deutlich gemacht werden, dass für die deutschen Gebietskörperschaften ein Vorgehen und konzeptioneller Ansatz wie jener von Rednitzhembach zum Schuldenabbau und zur Herbeiführung eines materiellen Haushaltsausgleichs vorbildhaft sind, während diese bisher in den Gebietskörperschaften in nicht verantwortbarer Weise vernachlässigt werden.

Kanton Luzern (CH)
Der Kanton Luzern erhält einen Preis für sein Gesamtkonzept der wirkungsorientierten Verwaltungsführung, der dabei inzwischen erzielten Erfolge und nicht zuletzt für die Einbindung von Politik in dieses Gesamtkonzept. Der im Kanton Luzern praktizierte Ansatz einer wirkungsorientierten Verwaltungssteuerung ist europaweit als Orientierungsmodell zu bezeichnen.

 

Electronic Government

Statistisches Bundesamt (D)
Mit dem Projekt eStatistik.core wurde das föderale System der 16 Landesstatistikämter und des statistischen Bundesamtes zugunsten eines verpflichtenden, zentralen Dateneinganges mit Clearingfunktion abgeändert. Die Partnerschaft mit Wirtschaftsunternehmen und einem für den Bereich gegründeten Verein (PPP-Modell der Kooperation) stellt eine direkte Kommunikation mit Herstellern und Nutzern sicher, wodurch Unklarheiten – technisch wie inhaltlich – in einem direkten Dialog gelöst wurden.

Bezirkshauptmannschaft Hermagor (A)
Das Projekt „Grüner Grundverkehr“ der BH Hermagor ist ein Teilprojekt eines Gesamtkonzeptes durchgängiger elektronischer Verwaltung, wobei in diesem Projekt eine PPP mit der Notariatskammer eingegangen wurde und dadurch Synergien auf beiden Seiten genutzt wurden. Die Leistung in Relation zur Größe der Behörde (65 Mitarbeiter insgesamt) ist beträchtlich. Weitreichende Übertragbarkeit ist gegeben.

Bundesministerium für Finanzen, IT Sektion (A)
Im Projekt FinanzOnline wurden nicht nur Verfahren innerhalb der Bundesfinanzverwaltung betrachtet; vielmehr wurde das Angebot der Steuerverwaltung auch auf andere Bereiche und Akteure ausgeweitet (z.B. Kommunen sowie Notariate, Wirtschaftstreuhänder etc.). Das Projekt bewirkte eine Veränderung bisheriger Abwicklung von Steuerangelegenheiten. Insbesondere ist dies bei den Notaren zu erkennen, wo die Lösung zu einer beeindruckenden Verfahrensbeschleunigung resp. einem enormen Geschwindigkeitsgewinn führte.

Parlamentsdirektion Wien & Bundeskanzleramt (A)
Das Projekt E-Recht hat eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion im Gesetzesentstehungsprozess in ganz Europa und zeichnet sich insbesondere durch eine die Hoheitsbereiche der Bundesministerien und des Parlaments übergreifende Lösungsstrategie aus. „E-Recht“ zeigt klar die Einsparpotentiale in der Gesetzwerdung, angefangen von der durchgängig elektronischen Abwickelbarkeit bis hin zur authentischen Publikation im Internet (RIS) und elektronischen Verteilung an die verschiedenen Abnehmer ohne den Papierdruck. Beachtlich ist die Zusammenarbeit zwischen den durch die Gewaltenteilung voneinander getrennt agieren müssenden Einrichtungen der Bundesverwaltung und der Politik.

Amt der Kärntner Landesregierung (A)
Was E-Recht für den Bundesbereich ist, ist GemRISdok für die Kärntner Kommunen. Da das Gemeinderecht die Basis der E-Government-Anwendungen der Verwaltung ist, wurde eine Standardisierung der Verordnungen und der Gemeinde-Homepages für alle 132 Gemeinden des Landes Kärnten umgesetzt. Des weiteren werden die wichtigsten Daten (z.B. Gebühren, Fristen) aus den Gesetzen für die Gemeindeanwendungen in einer Datenbank evident gehalten.

Stadt Wien, Gewerbeverwaltung (A)
E-Gewerbe ist eine online Anwendung, wo die verschiedenen Gewerbemeldeverfahren als einfache und effektive online Dienstleistungen umgesetzt und mit anderen Einrichtungen im Verfahren verknüpft wurden. Originell und zielführend ist die Lösung für Mehrsprachigkeit: die Amtssprache ist Deutsch, aber Erklärungen sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.

 

Personalmanagement

Bundesministerium für Finanzen, Finanzverwaltung Region Süd (A)
Der Bewerber hat aus eigener Kraft einen Modernisierungsprozess geplant und durchgeführt, in dem alle Aspekte eines modernen Personalmanagements in vorbildlicher Weise integriert sind. Dank einer auf die Mitwirkungsbereitschaft, Initiative und Eigenverantwortung der Mitarbeiter/innen setzenden Änderungsstrategie konnten trotz erheblicher Stellenkürzungen nachweisliche Leistungsverbesserungen und -steigerungen erzielt werden.

Stadt Seelze (D)
Die Stadt Seelze hat es in herausragender Weise verstanden, die Einführung des Neuen Steuerungsmodells von allem Anfang an mit innovativen organisatorischen Lösungen für die Aktivierung der Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter/innen zu verknüpfen. Trotz Personalabbau ist eine von Leistungsfreude und Bereitschaft zur Selbstoptimierung geprägte Organisationskultur entstanden.

 

Korruptionsbekämpfung

Bezirksamt Spandau von Berlin (D)
Einen vorbildhaften Weg beschreitet das Bezirksamt Spandau. Es konzentriert sich auf ein Drei-Säulen-Modell, das aus Prüfgruppe, Vergabe-Controlling und externem Ombudsmann besteht. Auch dieses Konzept zeichnet sich durch seine konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung aus. Letzteres kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass das Korruptionscontrolling über das Vergabewesen hinaus auf sämtliche Aktivitäten des Bezirksamtes ausgeweitet wurde und hierzu nun angepasste Controllingformen entwickelt werden.

Magistrat der Stadt Wien, Magistratsdirektion (A)
Bestechend an der Bewerbung der Internen Revision  ist vor allem ihr ganzheitlicher Ansatz. Er umfasst eine breite Palette möglicher Instrumente und erstreckt sich auf die gesamte Magistratsdirektion ebenso wie auf nachgeordnete Dienststellen und ausgelagerte Betriebe. Beeindruckend ist zudem die Konsequenz, mit der er umgesetzt, weiterentwickelt und in seinen Auswirkungen kontrolliert wird.

 

Anerkennungen

 

Partnerschaftliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben

Gemeinde Munderfing (A)
Der lokale Aktionsplan für Beschäftigung und Bildung beweist, wie auch in kleinen Gemeinden durch viel Einsatz erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit vorgegangen werden kann.

Stadt Leverkusen, Dezernat für Bürger, Umwelt und Soziales (D)
Die Anerkennung wird für die kostensenkende und qualitätssteigernde Kooperation von freien Trägern der Altenhilfe mit der Stadt verliehen.

Stadt Wien, ÖkoBusinessPlan (A)
Der ÖkoBusinessPlan Wien stellt eine vorbildliche Zusammenarbeit von Behörden, Interessensvertretungen und Unternehmen dar, mit dem Ziel auf freiwilliger Basis vorsorgend und integrativ Umweltschutz zu betreiben.

 

Qualität in der Verwaltung

Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (D)
Durch eine modellhafte Reformorganisation für Kirchenverwaltungen ist es gelungen, relativ autonome Ebenen in einen Modernisierungsprozess mit Qualitätsmanagement zusammenzuführen.

Heerespersonalamt (A)
Die Führung des HPA zeigt gleichermaßen innovative wie stabilisierende Züge und zeichnet sich durch eine uneingeschränkte Förderung der MitarbeiterInnen aus.

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (D)
Dem Bewerber gelingt es, seinen Gestaltungsprozess als Einheitsverwaltung (= Betrieb) unter Bedingungen laufender Sparvorgaben des Landes, der Notwendigkeit neue Kunden (z. B. Forsteigentümer) zu gewinnen und neue Zielgruppen (Waldbesucher mit pädagogischen und mit Erholungsinteressen) zufrieden zu stellen.

Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (D)
Das eingesetzte Software-Tool hat überzeugend seine praktische Verflechtung mit dem gesamten QM-System gezeigt.

 

Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements

Gemeinde Engerwitzdorf (A)
Die Gemeinde Engerwitzdorf erhält eine Anerkennung aufgrund ihrer erfolgreichen Bemühungen für einen produktorientierten Haushalt und dessen Einordnung in ein übergeordnetes Reformkonzept.

Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein (D)
Das Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein erhält eine Anerkennung für die besonderen und erfolgreichen Bemühungen um ein aktives Schuldenmanagement.

 

Electronic Government

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung (A)
Bei dem Projekt besticht die Kooperation zwischen verschiedenen gemeinnützigen Organisationen und eine sukzessive Erneuerung der Backend-Systeme inklusive weit reichender Neugestaltung der Prozesse und Daten.

Marktgemeinde Kremsmünster (A)
Das E-Government-Projekt der Marktgemeinde Kremsmünster baut auf einen ganzheitlichen Modernisierungsansatz, in den die Bürger und Mitarbeiter eingebunden sind und Kooperationen mit anderen Gemeinden, dem Land und dem Bund eingegangen wurden.

Staatskanzlei des Kantons Zürich, Stabsstelle e-Government (CH)
Die Herausforderungen der Bündelung und Koordination von Aufgaben autonomer Stellen und die abgestimmte Konzeptionierung verschiedener Teilprojekte zur Umsetzung von E-Government im Kanton Zürich sind gerade in einem stark föderal strukturierten Staat besonders hervorzuheben.

Bezirksregierung Münster (D)
Das Projekt besticht durch ein gutes Konzept, eine dezentrale und standardisierte Systemarchitektur (basierend auf in Deutschland gängigen Standards) sowie durch einen modulartigen Aufbau der E-Government Lösung.

 

Personalmanagement

Bundesministerium für Inneres, Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit (A)
Die Generaldirektion hat selbstständig einen Veränderungsprozess geplant und eingeleitet mit dem Ziel, eine "Kulturverschmelzung" verschiedener bisher selbständig nebeneinander arbeitender Personalkörper herbeizuführen.

 

Korruptionsbekämpfung

Bundespolizei, Grenzschutzpräsidium Mitte (D)
Anerkennung verdient die Bewerbung  vor allem für ihr schlüssiges Gesamtkonzept zur Korruptionsbekämpfung wie den mehrjährigen  und mehrphasigen Organisationsentwicklungsprozess, mit dem es dieses Konzept eingeleitet und bisher durchgeführt hat.

Bezirksregierung Arnsberg (D)
Anerkennung verdient die Bewerbung für die Ausgefeiltheit und Konsequenz ihrer Schwachstellenanalyse und die Vorbildlichkeit einiger Teilansätze ihres Konzeptes.

 

 

Abschlusskongress zum Qualitätswettbewerb am 28./29. September 2005 in Linz/Österreich

Unter dem Motto "Lust auf Zukunft" sind alle Organisationen eingeladen, die sich über internationale Trends und zukünftige Herausforderungen für den öffentlichen Sektor informieren und von den Besten lernen wollen. 

Neben hochrangig besetzen Vorträgen zur Verwaltungsmodernisierung in den drei beteiligten Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Präsentationen der Konzepte und Erfolge der Preisträger erwartet Sie ein breitgefächertes Programm, das sich u.a. mit Fragen wie:

  • Unter welchen Bedingungen kommen Innovationen in Unternehmen zustande?
  • Wie sieht der öffentliche Dienst der Zukunft aus?
  • Welche Rolle spielt die Ethik in der Verwaltung?
  • Wie kann die demografische Entwicklung berücksichtigt werden?
  • Welche Rolle kann das europäische Qualitätsmodell CAF in der Zukunft spielen?

beschäftigt.

Nutzen Sie die Chance, von den ausgezeichneten Beispielen zu lernen und am Austausch von Vertretern aus Theorie und Praxis teilzunehmen.
Programm und Anmeldeformular
 Anmeldungen sind noch möglich!

Weitere Informationen finden Sie auch unter Bewerberinformationen.

 

Rekordbeteiligung beim 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerb

 

Der Speyerer Qualitätswettbewerb ist erfolgreich wie noch nie in seiner Geschichte: 100 öffentliche Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mit Ablauf der Bewerbungsfrist am 6. April 2005 ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Das ist ein neuer Teilnahmerekord: Gegenüber dem letzten Wettbewerb im Jahr 2002 hat sich die Anzahl der wettbewerbsfreudigen Verwaltungen fast verdoppelt. 59 Bewerbungen kommen dabei aus Deutschland, 32 aus Österreich und neun aus der Schweiz. Damit hat sich die Teilnehmerzahl auch in allen Ländern gesteigert.

 

Von Berlin über Zürich bis Wien – vor allem Kommunen stellen sich in diesem Jahr mit ihren Leistungen dem internationalen Vergleich, aber auch Kreise, Landes- und Kantonsregierungen und Bundesbehörden.

Die einzelnen Bewerbungen sind ein Beweis, dass die behutsamen Fortentwicklungen der Themenfelder angenommen worden sind. 

  • Partnerschaftliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben: 31 Bewerbungen

  • Qualität in der Verwaltung: 22 Bewerbungen

  • Electronic Government: 22 Bewerbungen

  • Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements: 11 Bewerbungen

  • Personalmanagement: 8 Bewerbungen

  • Korruptionsbekämpfung: 6 Bewerbungen

 

Die schriftlichen Unterlagen werden nun von der Jury des ISQW ausgewertet, in der Verwaltungsexperten und Wissenschaftler der drei teilnehmenden Länder vertreten sind. Auch Präsentationen und Vor-Ort-Begehungen sind geplant.

Höhepunkt des 7. ISQW ist ein Innovationskongress in Linz (Österreich) am 28. und 29. September 2005. In diesem Rahmen werden die Sieger des Wettbewerbes gekürt und die teilnehmenden Verwaltungen eingeladen, ihre Erfahrungen im Reformprozess auszutauschen.

 

Auf Grund vieler Nachfragen haben wir uns entschlossen, die Bewerbungsfrist für alle Bewerbungen um eine Woche zu verlängern.

Bewerbungsende ist jetzt Mittwoch, der 6. April 2005.

7. ISQW - Öffentliche Verwaltungen auf dem Prüfstand:

 

Herausforderungen als Chance begreifen!

 

Die Bewerbungsunterlagen für den 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerb sind auf der Seite Bewerberinformationen zum Download verfügbar.  Darin sind detaillierte Informationen zu den Themenfeldern und den Bewertungskriterien enthalten.

 

          

 

Start des 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs. Verwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, ihre vorbildlichen Innovationen zu präsentieren.

 

Die Qualität der Verwaltung ist ein entscheidender Standortfaktor. Unternehmen und Bürger wünschen sich Behörden mit Verständnis für ihre legitimen Anliegen und der Bereitschaft, schnell zu entscheiden. Die Idee des Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs (ISQW) ist es, vorbildliche Ideen und gute Beispiele der Verwaltungsmodernisierung zu verstärken und damit zu zeigen, dass und wie es geht. Allein die Teilnahme am Wettbewerb trägt dazu bei, bürokratisches Denken zu überwinden und das Image der Verwaltung zu verbessern. Die Preisträger können stolz sein auf ihre kreativen Leistungen und ihre Fähigkeit, versteckte Potentiale in ihrer Organisation zu aktivieren.

Zum 7. Mal startet der Internationale Speyerer Qualitätswettbewerb für öffentliche Verwaltungen. Bis zum 31. März 2005 können sich Organisationen des öffentlichen Sektors aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um einen Speyer-Preis in einem oder mehreren der ausgeschriebenen Themenfelder bewerben:

  • Qualität in der Verwaltung

  • Partnerschaftliches Wahrnehmen öffentlicher Aufgaben

  • Personalmanagement

  • Electronic Government

  • Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements

  • Korruptionsbekämpfung

Der alle zwei Jahre stattfindende Internationale Speyerer Qualitätswettbewerb wurde 1992 von Prof. Dr. Hermann Hill und Prof. Dr. Helmut Klages an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (DHV) ins Leben gerufen. Im 7. ISQW ist Dr. Hans Hack, ehemaliger Hauptgutachter der KGSt, zusätzlich in die Geschäftsführung des Wettbewerbs berufen worden. Ziel des Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs ist es, innovative Weiterentwicklungen der öffentlichen Verwaltung sowie des Staats- und Verwaltungshandelns nach Innen und Außen zu prämieren. Der Wettbewerb hat sich inzwischen zu einem Markenzeichen der Verwaltungsmodernisierung entwickelt und viele vorbildliche Verwaltungen ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren haben sich neben Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen, öffentlichen Unternehmen und Verbänden auch Schulen und Universitätsverwaltungen, Museumsverwaltungen, Gerichtsverwaltungen oder Versicherungsanstalten beworben. Beteiligen können sich selbständige Verwaltungsorganisationen sowie Teilbereiche von Verwaltungen, mit eigenständigem Entscheidungs- und Selbstgestaltungsspielraum.

 

Die Bewerbung erfolgt anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs und soll nicht mehr als 30 Seiten umfassen. Die themenspezifischen Kriterienkataloge werden auf den Internetseiten des Qualitätswettbewerbs unter: http://www.dhv-speyer.de/qualitaetswettbewerb zum Downloadangeboten oder kann per E-Mail angefordert werden. Auf den Internetseiten finden Sie nähere Informationen zu den Themenfeldern, Kriterien und dem Bewerbungsverfahren. Der Teilnahmebeitrag beträgt 500 Euro, darin ist die Teilnahmegebühr für eine Person am Abschlusskongress bereits enthalten. Neben Preisen ist die Vergabe von Anerkennungsurkunden vorgesehen.

 

International besetzte Arbeitsgruppen, in denen Experten aus Wissenschaft und Praxis vertreten sind, begutachten die Bewerbungen. Über die Verleihung der Preise entscheidet eine Jury. Ideelle und finanzielle Kooperationspartner der DHV sind die Bundesregierung von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie sind in der Jury vertreten. 

 

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Innovationskongresses im Herbst 2005 in Linz, Österreich statt. Für alle Bewerber ist die Teilnahme für eine Person am Innovationskongress im Teilnahmebeitrag enthalten.

 

Kontakt:

Internationaler Speyerer Qualitätswettbewerb

Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

Freiherr-vom-Stein-Str. 2

D- 67346 Speyer

Telefon: ++ 49 - 62 32 - 316 

 

Hauptsponsoren des 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs
KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Microsoft Deutschland GmbH
Österreichischer Städtebund
SAP AG
Siemens Business Services Gmbh & Co. OHG

 

 

Stand: 14.01.2008