|
Preisträger
und Anerkennungsurkunden bekannt gegeben
Am 26. August hat die Jury des 7.
Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbes getagt und über die
Preise und Anerkennungsurkunden entschieden: 28 Verwaltungen
erhalten einen Preis, 16 Verwaltungen eine Anerkennungsurkunden.
Im Einzelnen sind dies:
Preisträger
Partnerschaftliche
Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben
Eidgenössisches Zollverwaltung
(CH), Abteilung LSVA
Die
Zusammenarbeit innerhalb der Schweizer Zollverwaltung mit allen
Akteuren der Wirtschaft ist intensiv, lösungsorientiert und in
jeder Hinsicht erfolgreich – kurz sie ist gelungen. Das große und
eigentlich konfliktträchtige Projekt LSVA (Leistungsabhängige
Schwerverkehrsabgabe) ist reibungslos zum Erfolg geführt. Die
weiteren Vorhaben lassen ähnliche Resultate erwarten.
Gemeinde Laer (D)
Die
Gründung der „Initiative für Kinder- und Jugendhilfe in Laer und
Holthausen“ und das dahinterliegende Projekt „Offene
Ganztagsgrundschule“ zeigt beispielhaft, wie eine lokale Verantwortungsgemeinschaft
in eine aktive Verantwortungspartnerschaft
übergehen und wie man damit eine bürgerschaftliche Kultur schaffen
kann.
Kreis Herford (D)
Das Projekt widufix begründet
eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und mittelständischen
Unternehmen. Es wird von vielen Akteuren aus ganz unterschiedlichen
Ebenen und Sektoren gelebt und selbstbewusst und mit Stolz nach außen
getragen wird.
Gemeinde Riehen (CH)
Das Projekt „PRIMA“
stellt sich als vorbildliche Adaption der New Public Management an
die Verhältnisse in Riehen dar und zeitigt die gewünschten
Erfolge. Vor allem die Mehrjährigkeit in Denken und Handeln sind
beeindruckend. Die Kommunikation hat sich verbessert und ebenso die
Qualität der Ergebnisse. Das System ist als stabil einzuschätzen
und hat sich auch unter Schlechtwetterbedingungen bewährt.
Bundesministerium für Finanzen,
Sektion IV (A)
Das
Projekt „Gemeinsame Prüfung aller Lohnabhängigen Abgaben“ (GPLA)
ist ein
stimmiges Projekt unterschiedlicher Akteure (u.a. Bundesministerium
für Finanzen, Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen, Hauptverband der österreichischen SV-Träger,
Bundesarbeitskammer, Wirtschaftskammer Österreich etc.), das
innerhalb kurzer Zeit mit verhältnismäßig bescheidenem Aufwand
hohe Wirkung entfaltet und gleichzeitig einen kulturellen Wandel
eingeleitet hat.
Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger (A)
Als preiswürdig wurde die
Entwicklung eines Dienstleistungskonzeptes für die 24
angeschlossenen Sozialversicherungsträger angesehen. Dies hat
alleine im EDV-Bereich zu Einsparungen von 15% geführt. Ebenso
vorbildlich ist die Vernetzung mit anderen staatlichen Stellen auf
der Grundlage eines gemeinsamen Wissensmanagements.
Stadt Dortmund (D)
Mit
dem Familienprojekt hat die Stadt Dortmund bewiesen, wie man
herausfordernde Aufgaben durch Handlungsprinzipien wie
faktenbasierte Konzeptentwicklung, Vernetzung relevanter Gruppen von
innen und außen und nicht zuletzt klare Führungsentscheidungen (leadership)
zum Erfolg führen kann. Es verbindet Großstadtverwaltung,
Professionalität und Commitment
der Entscheider und stellt sich dem demografischen Wandel.
Stadt Feldkirch (A)
Die im Ehrenamt
erzielten Ergebnisse haben die Juroren beeindruckt durch hohe
Konzeptqualität, durch Problem- und Strategieorientierung und
gleichzeitig praxisnahe Umsetzung. Das Ganze ‚lebt’ vom hohen
Engagement der Beteiligten. Eigenverantwortung, Vertrauen und
Hilfsbereitschaft prägen die Verwaltungskultur.
Das
Modell Feldkirch wird damit bezüglich partnerschaftlicher
Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben zu einem klaren Benchmark.
Qualität
in der Verwaltung
Oberösterreichischer
Landesrechnungshof (A)
Die
Stärken der Bewerbung liegen insbesondere in der Innovativität,
der Ganzheitlichkeit und inneren Konsistenz des Ansatzes und in der
klug durchdachten Implementationsstrategie, die an die Belegschaft
hervorragend vermittelt wurden. In der Implementation ist man
zugleich hinreichend flexibel und experimentell orientiert (Rückholbarkeit),
um ggf. neuerlichen Bürokratisierungstendenzen entgegenwirken zu können.
Polizei Berlin, Referat
Immobilienmanagement (D)
Das
vorgestellte Projekt bildet das Leitkonzept für die 3 Bewerbungen,
die einzeln betrachtet, alle durchaus preiswürdig waren, ihren
Schwerpunkt aber im Qualitätsmanagement hatten . Das Referat hat in
kurzer Zeit den Übergang von einer bürokratisch-reaktiven Praxis
zu einem modernen, kundenorientierten Dienstleister geschafft. Damit
sind die Weichen gestellt, für eine Ausdehnung des QM auf den
gesamten Polizeibereich.
Bezirksregierung Münster (D),
Fachbereich
Arbeits- und Sozialpolitische Förderprogramme (ASPF)
Es handelt sich um ein
umfassendes gewachsenes Qualitätsmanagement. Die einzelnen Elemente
sind nach Bedarf und mit Blick auf die Wirkung entwickelt und zu
einem Gesamtsystem verknüpft worden. Beachtlich ist, dass alle
Beteiligten, vorgesetzte Stellen, Beschäftigte
auf allen Hierarchieebenen, Kunden , das Qualitätsmanagement kennen, schützen und aktiv in ihrem Alltag nutzen. Das hier
entwickelte Qualitätsmanagement ist Beispiel für anderen
Fachbereiche der Bezirksverwaltung.
Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt e.V. (D)
Gewürdigt wird der
vorbildliche Umbau einer aus staatlichen Mitteln finanzierten Großforschungseinrichtung
in ein Unternehmen, das fähig und bereit ist, sich am Markt zu
behaupten. Der hohe Grad an gelebter Dezentralisierung von
Verantwortung ermöglicht ein rasches Reagieren auf geänderte
Rahmenbedingungen. Die hohe Professionalität im sog.
Verwaltungsbereich ermöglicht eine hochprofessionelle Steuerung
sowohl des Umbauprozesses, wie auch des zukünftigen laufenden
Betriebs.
Arbeitsmarktservice Burgenland (A)
Die
Stärken der Bewerberverwaltung liegen eindeutig in einer sehr
engagierten Kundenorientierungsstrategie, die alle Prozesse und
Strukturen auf Optimierung der Erreichung der überwiegend
vorgegebenen arbeitsmarktpolitischen Ziele ausrichtet. Hervorzuheben
ist auch die offensichtlich etablierte Kultur der Veränderungsbereitschaft
und die Kreativität, mit der Instrumente zur Unterstützung von
kontinuierlicher Analyse des Status quo und von unausgeschöpften
Potenzialen entwickelt und erprobt werden.
Magistrat der Landeshauptstadt
Linz, InformationsTechnologie (A)
Hervorzuheben
ist die nachhaltige Verkoppelung der Instrumente für strategische
und operative Steuerung. Durch die branchenunabhängige Transfermöglichkeit
besitzen die gefundenen Lösungen eine Vorbildfunktion.
Innovative
Formen des Haushalts- und Finanzmanagements
Tiefbauamt der Stadt Zürich, Geschäftsbereich
Werterhaltung (CH)
Das
Tiefbauamt der Stadt Zürich erhält einen Preis für die
erfolgreiche Steuerung von Instandhaltung und Investitionen im öffentlichen
Baubereich, insbesondere im Straßenwesen, auf der Grundlage eines
am kaufmännischen Rechnungswesen orientierten Informationssystems.
Zusätzlich hervorzuheben ist das hervorragende Prozess- und
Projektmanagement sowie die Einbeziehung von Politik und die
rationalisierende Einflussnahme auf politische Entscheidungen.
Stadt Hagen, Vorstandsbereich für
Finanzen und Liegenschaften (D)
Die Stadt Hagen erhält
einen Preis für ihr Konzept zum Schuldenabbau und für das
Schuldenabbaumanagement sowie für das in diesem Zusammenhang zur
Anwendung gebrachte Berichtswesen. Diese Auszeichnung soll zugleich
deutlich machen, dass in den deutschen Gebietskörperschaften das
Problem des Schuldenabbaus in der Vergangenheit viel zu gleichgültig
und kaum aktiv betrieben worden ist. Die Stadt Hagen steht für
einen Mentalitätswandel auf diesem Gebiet.
Gemeinde Rednitzhembach (D)
Die Gemeinde
Rednitzhembach erhält einen Preis für ihre ganz besonderen und
erfolgreichen Anstrengungen für einen Schuldenabbau und die
Einordnung dieser Strategie in eine übergeordnete Reformkonzeption.
Mit dieser Preisverleihung soll ganz besonders deutlich gemacht
werden, dass für die deutschen Gebietskörperschaften ein Vorgehen
und konzeptioneller Ansatz wie jener von Rednitzhembach zum
Schuldenabbau und zur Herbeiführung eines materiellen
Haushaltsausgleichs vorbildhaft sind, während diese bisher in den
Gebietskörperschaften in nicht verantwortbarer Weise vernachlässigt
werden.
Kanton Luzern (CH)
Der Kanton Luzern erhält
einen Preis für sein Gesamtkonzept der wirkungsorientierten
Verwaltungsführung, der dabei inzwischen erzielten Erfolge und
nicht zuletzt für die Einbindung von Politik in dieses
Gesamtkonzept. Der im Kanton Luzern praktizierte Ansatz einer
wirkungsorientierten Verwaltungssteuerung ist europaweit als
Orientierungsmodell zu bezeichnen.
Electronic
Government
Statistisches Bundesamt (D)
Mit
dem Projekt eStatistik.core wurde das föderale System der 16
Landesstatistikämter und des statistischen Bundesamtes zugunsten
eines verpflichtenden, zentralen Dateneinganges mit Clearingfunktion
abgeändert. Die Partnerschaft mit Wirtschaftsunternehmen und einem
für den Bereich gegründeten Verein (PPP-Modell der Kooperation)
stellt eine direkte Kommunikation mit Herstellern und Nutzern
sicher, wodurch Unklarheiten – technisch wie inhaltlich – in
einem direkten Dialog gelöst wurden.
Bezirkshauptmannschaft Hermagor (A)
Das
Projekt „Grüner Grundverkehr“ der BH Hermagor ist ein
Teilprojekt eines Gesamtkonzeptes durchgängiger elektronischer
Verwaltung, wobei in diesem Projekt eine PPP mit der Notariatskammer
eingegangen wurde und dadurch Synergien auf beiden Seiten genutzt
wurden. Die Leistung in Relation zur Größe der Behörde (65
Mitarbeiter insgesamt) ist beträchtlich. Weitreichende Übertragbarkeit
ist gegeben.
Bundesministerium für Finanzen, IT
Sektion (A)
Im
Projekt FinanzOnline wurden nicht nur Verfahren innerhalb der
Bundesfinanzverwaltung betrachtet; vielmehr wurde das Angebot der
Steuerverwaltung auch auf andere Bereiche und Akteure ausgeweitet
(z.B. Kommunen sowie Notariate, Wirtschaftstreuhänder etc.). Das
Projekt bewirkte eine Veränderung bisheriger Abwicklung von
Steuerangelegenheiten. Insbesondere ist dies bei den Notaren zu
erkennen, wo die Lösung zu einer beeindruckenden
Verfahrensbeschleunigung resp. einem enormen Geschwindigkeitsgewinn
führte.
Parlamentsdirektion Wien &
Bundeskanzleramt (A)
Das Projekt E-Recht hat
eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion im
Gesetzesentstehungsprozess in ganz Europa und zeichnet sich
insbesondere durch eine die Hoheitsbereiche der Bundesministerien
und des Parlaments übergreifende Lösungsstrategie aus.
„E-Recht“ zeigt klar die Einsparpotentiale in der Gesetzwerdung,
angefangen von der durchgängig elektronischen Abwickelbarkeit bis
hin zur authentischen Publikation im Internet (RIS) und
elektronischen Verteilung an die verschiedenen Abnehmer ohne den
Papierdruck. Beachtlich ist die Zusammenarbeit zwischen den durch
die Gewaltenteilung voneinander getrennt agieren müssenden
Einrichtungen der Bundesverwaltung und der Politik.
Amt der Kärntner Landesregierung
(A)
Was
E-Recht für den Bundesbereich ist, ist GemRISdok für die Kärntner
Kommunen. Da das Gemeinderecht die Basis der
E-Government-Anwendungen der Verwaltung ist, wurde eine
Standardisierung der Verordnungen und der Gemeinde-Homepages für
alle 132 Gemeinden des Landes Kärnten umgesetzt. Des weiteren
werden die wichtigsten Daten (z.B. Gebühren, Fristen) aus den
Gesetzen für die Gemeindeanwendungen in einer Datenbank evident
gehalten.
Stadt Wien, Gewerbeverwaltung (A)
E-Gewerbe ist eine online
Anwendung, wo die verschiedenen Gewerbemeldeverfahren als einfache
und effektive online Dienstleistungen umgesetzt und mit anderen
Einrichtungen im Verfahren verknüpft wurden. Originell und zielführend
ist die Lösung für Mehrsprachigkeit: die Amtssprache ist Deutsch,
aber Erklärungen sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.
Personalmanagement
Bundesministerium für Finanzen,
Finanzverwaltung Region Süd (A)
Der
Bewerber hat aus eigener Kraft einen Modernisierungsprozess geplant
und durchgeführt, in dem alle Aspekte eines modernen
Personalmanagements in vorbildlicher Weise integriert sind. Dank
einer auf die Mitwirkungsbereitschaft, Initiative und
Eigenverantwortung der Mitarbeiter/innen setzenden Änderungsstrategie
konnten trotz erheblicher Stellenkürzungen nachweisliche
Leistungsverbesserungen und -steigerungen erzielt werden.
Stadt Seelze (D)
Die
Stadt Seelze hat es in herausragender Weise verstanden, die Einführung
des Neuen Steuerungsmodells von allem Anfang an mit innovativen
organisatorischen Lösungen für die Aktivierung der Selbständigkeit
und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter/innen zu verknüpfen.
Trotz Personalabbau ist eine von Leistungsfreude und Bereitschaft
zur Selbstoptimierung geprägte Organisationskultur entstanden.
Korruptionsbekämpfung
Bezirksamt Spandau von Berlin (D)
Einen
vorbildhaften Weg beschreitet das Bezirksamt Spandau. Es
konzentriert sich auf ein Drei-Säulen-Modell, das aus Prüfgruppe,
Vergabe-Controlling und externem Ombudsmann besteht. Auch dieses
Konzept zeichnet sich durch seine konsequente Umsetzung und
Weiterentwicklung aus. Letzteres kommt nicht zuletzt darin zum
Ausdruck, dass das Korruptionscontrolling über das Vergabewesen
hinaus auf sämtliche Aktivitäten des Bezirksamtes ausgeweitet
wurde und hierzu nun angepasste Controllingformen entwickelt werden.
Magistrat der Stadt Wien,
Magistratsdirektion (A)
Bestechend an der Bewerbung
der Internen Revision ist
vor allem ihr ganzheitlicher Ansatz. Er umfasst eine breite Palette
möglicher Instrumente und erstreckt sich auf die gesamte
Magistratsdirektion ebenso wie auf nachgeordnete Dienststellen und
ausgelagerte Betriebe. Beeindruckend ist zudem die Konsequenz, mit
der er umgesetzt, weiterentwickelt und in seinen Auswirkungen
kontrolliert wird.
Anerkennungen
Partnerschaftliche
Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben
Gemeinde Munderfing (A)
Der lokale Aktionsplan für
Beschäftigung und Bildung beweist, wie auch in kleinen Gemeinden
durch viel Einsatz erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit vorgegangen
werden kann.
Stadt Leverkusen, Dezernat für Bürger, Umwelt und Soziales
(D)
Die Anerkennung wird für
die kostensenkende und qualitätssteigernde Kooperation von freien
Trägern der Altenhilfe mit der Stadt verliehen.
Stadt Wien, ÖkoBusinessPlan (A)
Der
ÖkoBusinessPlan Wien stellt eine vorbildliche Zusammenarbeit von
Behörden, Interessensvertretungen und Unternehmen dar, mit dem Ziel
auf freiwilliger Basis vorsorgend und integrativ Umweltschutz zu
betreiben.
Qualität
in der Verwaltung
Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau
(D)
Durch
eine modellhafte Reformorganisation für Kirchenverwaltungen ist es
gelungen, relativ autonome Ebenen in einen Modernisierungsprozess
mit Qualitätsmanagement zusammenzuführen.
Heerespersonalamt (A)
Die
Führung des HPA zeigt gleichermaßen innovative wie stabilisierende
Züge und zeichnet sich durch eine uneingeschränkte Förderung der
MitarbeiterInnen aus.
Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (D)
Dem
Bewerber gelingt es, seinen Gestaltungsprozess als
Einheitsverwaltung (= Betrieb) unter Bedingungen laufender
Sparvorgaben des Landes, der Notwendigkeit neue Kunden (z. B.
Forsteigentümer) zu gewinnen und neue Zielgruppen (Waldbesucher mit
pädagogischen und mit Erholungsinteressen) zufrieden zu stellen.
Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (D)
Das
eingesetzte Software-Tool hat überzeugend seine praktische
Verflechtung mit dem gesamten QM-System gezeigt.
Innovative
Formen des Haushalts- und Finanzmanagements
Gemeinde Engerwitzdorf (A)
Die Gemeinde Engerwitzdorf
erhält eine Anerkennung aufgrund ihrer erfolgreichen Bemühungen für
einen produktorientierten Haushalt und dessen Einordnung in ein übergeordnetes
Reformkonzept.
Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein (D)
Das
Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein erhält eine
Anerkennung für die besonderen und erfolgreichen Bemühungen um ein
aktives Schuldenmanagement.
Electronic
Government
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung
Katastrophenschutz und Landesverteidigung (A)
Bei
dem Projekt besticht die Kooperation zwischen verschiedenen gemeinnützigen
Organisationen und eine sukzessive Erneuerung der Backend-Systeme
inklusive weit reichender Neugestaltung der Prozesse und Daten.
Marktgemeinde Kremsmünster (A)
Das E-Government-Projekt
der Marktgemeinde Kremsmünster baut auf einen ganzheitlichen
Modernisierungsansatz, in den die Bürger und Mitarbeiter
eingebunden sind und Kooperationen mit anderen Gemeinden, dem Land
und dem Bund eingegangen wurden.
Staatskanzlei des Kantons Zürich, Stabsstelle e-Government
(CH)
Die
Herausforderungen der Bündelung und Koordination von Aufgaben
autonomer Stellen und die abgestimmte Konzeptionierung verschiedener
Teilprojekte zur Umsetzung von E-Government im Kanton Zürich sind
gerade in einem stark föderal strukturierten Staat besonders
hervorzuheben.
Bezirksregierung Münster (D)
Das
Projekt besticht durch ein gutes Konzept, eine dezentrale und
standardisierte Systemarchitektur (basierend auf in Deutschland gängigen
Standards) sowie durch einen modulartigen Aufbau der E-Government Lösung.
Personalmanagement
Bundesministerium für Inneres, Generaldirektion für die öffentliche
Sicherheit (A)
Die Generaldirektion hat
selbstständig einen Veränderungsprozess geplant und eingeleitet
mit dem Ziel, eine "Kulturverschmelzung" verschiedener
bisher selbständig nebeneinander arbeitender Personalkörper
herbeizuführen.
Korruptionsbekämpfung
Bundespolizei, Grenzschutzpräsidium Mitte (D)
Anerkennung
verdient die Bewerbung vor allem für ihr schlüssiges
Gesamtkonzept zur Korruptionsbekämpfung wie den mehrjährigen
und mehrphasigen Organisationsentwicklungsprozess, mit dem es
dieses Konzept eingeleitet und bisher durchgeführt hat.
Bezirksregierung Arnsberg (D)
Anerkennung verdient die
Bewerbung für die Ausgefeiltheit und Konsequenz ihrer
Schwachstellenanalyse und die Vorbildlichkeit einiger Teilansätze
ihres Konzeptes.
|