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Tagung
14.
- 15. Oktober 2002
Deutsch-österreichisches Werkstattgespräch zur Inneren Sicherheit
(gemeinsam mit dem Lehrstuhl
Prof. Harald Stolzlechner, Universität
Salzburg)
Mit der rechtlichen Gestaltung der Europäischen Union (EU) als eines
Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts beginnt eine neue Phase
der Politik für der innere Sicherheit in der Gemeinschaft. Sie bedarf
einerseits eines neuen Konzepts der Kriminalpolitik. Darin spielt immer
deutlicher auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene die
"Kriminalprävention" eine herausragende Rolle. Auf der anderen
Seite gewinnt die polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit zwischen den
europäischen Mitgliedstaaten zur Vorbeugung und Verfolgung von Straftaten
zunehmend an Bedeutung. Zu ihrer Ausgestaltung bedarf es künftig eines
gemeinschaftsrechtlichen Designs, das u.a. Fragen des Polizeimanagements,
der rechtsstaatlichen Kontrolle von Polizei und Justiz sowie der
Mitverantwortung der Europabürger für die Gewährleistung der inneren
Sicherheit einbezieht. Denn in der europäischen Zivilgesellschaft kommt
es zu einer entsprechenden Pluralisierung der Sicherheitsverantwortung. In
den künftigen Schutz der inneren Sicherheit in der EU sind daher auch die
Beiträge einzubeziehen, die u.a. sog. Sicherheitspartnerschaften und das
Sicherheitsgewerbe zu leisten hätten.
Die
Veranstaltung setzte vor diesem Hintergrund das Speyerer
Präventionsgespräch aus dem Jahre 2001 fort. Sie befasste sich mit
jeweils aktuellen Problemlagen und Themen wie z.B. der Rolle des privaten
Sicherheitsgewerbes in der Neuen Architektur der inneren Sicherheit sowie
der Flughafensicherung und der Sicherheit in Gerichtsgebäuden. Unter
Bezugnahme auf die Geschehnisse des 11. September 2001 wurde neben
konkreten Punkten wie der Rasterfahndung thematisiert, wieviel Schutz der
inneren Sicherheit grundrechtliche Garantien verlangen und vertragen.
Ausführliches
Programm
Fotos
Presse
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Stand:
31.03.2006
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