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Tagungen 2011
9.-11. März 2011
6. Speyerer
Führungswerkstatt
Zum Thema der Tagung:
Mediation und Personalmanagement im öffentlichen Sektor
Mehr und mehr verbreitet sich Mediation als
Methode und Instrument der Auflösung von Konflikten nicht allein in
zivilrechtlichen Bereichen, sondern auch und gerade im öffentlichen
Sektor. Hier erstreckt sich der Anwendungsbereich vornehmlich auf
Konflikte zwischen Bürger und Verwaltung, die vor Gericht ausgetragen
werden. Dementsprechend nimmt die Gerichtsmediation zu. Darüber hinaus
wird zunehmend Mediation als Grundlage zur Lösung von Binnenkonflikten
in der Verwaltung angewendet, insbesondere im Personalbereich. Die Frage
ist, ob mit ihrer Hilfe Veränderungen im Personalmanagement erreicht
werden können. Dies erfordert Flexibilität bei den Personalverwaltungen
ebenso wie die Bereitschaft, sich einer neuen, in der Reichweite ihrer
Anwendungsoptionen noch nicht genügend konkretisierten Methode
zuzuwenden.
Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, den Bedingungsrahmen interner
Verwaltungsmediation im Bereich der Personalwirtschaft zu klären und
zugleich durch praktische Übungen die Kompetenz der Teilnehmer/innen in
konfliktbearbeitenden und deeskalierenden Methoden zu vertiefen. Zu
diesem Zweck soll sowohl der Einblick in die Grundzüge der
Konfliktlösungsmethode „Mediation“ ermöglicht als auch deren
Anwendungsbereiche im Personalwesen bzw. in der Personalführung
erläutert und geübt werden.
Auf diese Weise will die „Speyerer Führungswerkstatt“ einen weiteren
Beitrag zur Führungskräfteentwicklung in der öffentlichen Verwaltung
leisten. Mit Blick hierauf können sich „alte“ Teilnehmer ebenso
angesprochen fühlen wie „neue“ Interessenten.
Ein
ausführliches Programm
kann hier abgerufen werden.
24.-25. März 2011
13.
Speyerer Gesundheitstage Zum Thema der Tagung:
Versorgungsstrukturen im Umbruch – Die Gesundheitsversorgung zwischen
Länderinteressen und finanziellen Zwängen
Die Weiterentwicklung der vertragsärztlichen
Versorgung zugunsten eines flächendeckenden und sektorenübergreifenden
medizinischen Angebots zählt zu den gesundheitspolitisch vordringlichen
Aufgaben in dieser Legislaturperiode. Alle Akteure sind sich einig in
dem Ziel, auch zukünftig eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung
sicherzustellen. Über die Wege dorthin bestehen allerdings
unterschiedliche Auffassungen.
Einige Vorentscheidungen enthält bereits das zum Jahresbeginn in Kraft
getretene GKV-Finanzierungsgesetz (GKV-FinG). Zentrale Festlegungen will
die Bundesregierung nun in einem „Versorgungsgesetz“ treffen, darunter
auch Neuregelungen zur Bedarfsplanung.
Hinzu kommt die eigenständige Forderung der Gesundheitsministerkonferenz
nach einer direkten Beteiligung der Bundesländer an der ambulanten
Versorgungssteuerung. Eigene Reformoptionen vertreten die Ärzteschaft
und Krankenhäuser ebenso wie die Krankenkassen. Selbst der Gemeinsame
Bundesausschuss meldet sich zu Wort. Damit befinden sich die
„Versorgungsstrukturen im Umbruch“.
Grund genug für die 13. Speyerer Gesundheitstage, sich diesem aktuellen
und spannenden Thema zu widmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ein
ausführliches Programm kann hier abgerufen werden.
Tagungen 2010:
11.-12. März 2010
12. Speyerer Gesundheitstage
Zum Thema der Tagung:
Die Zukunft der ambulanten ärztlichen Versorgung
Die staatliche Lenkung des Gesundheitswesens
durch einen regulierten Wettbewerb der Sektoren jeweils intern sowie
untereinander hat in den letzten Jahren in hohem Maß zugenommen. Das
herkömmliche Leistungsrecht und die Leistungserbringungsstrukturen
befinden sich in einem andauernden Wandel, der sich – wie die
gegenwärtige Diskussion zeigt – auch nach den Wahlen am 27. September
2009 fortsetzen wird. Besonderem Interesse begegnet dabei die Frage nach
der Zukunft der ambulanten ärztlichen Versorgung, weil damit zugleich
zahlreiche Probleme der Entwicklung der integrierten Versorgung und der
Positionierung von Krankenhäusern an der Schnittstelle
stationäre/ambulante Versorgung verknüpft sind.
Die 12. Speyerer Gesundheitstage greifen die sich stellenden Fragen
unter Konzentration auf das Vertragsgeschehen auf. Im Austausch von
Referenten mit Teilnehmern wird den Perspektiven der ambulanten
ärztlichen Versorgung nachgegangen.
Ein Tagungsprogramm kann
hier abgerufen
werden.
24.-26. März 2010
5. Speyerer Führungswerkstatt
Zum Thema der Tagung:
Verwaltungsmediation: Von der Konfliktmittlung zur Verwaltungsführung -
Erfahrungen, Reflexionen und Übungen
Die Veranstaltung schließt an die
voraufgegangenen Begegnungen an, ohne dass man als Teilnehmer diese
besucht haben müsste. Thematisch werden Rollenspiele mit Reflexionen zur
„Verwaltungsmediation“ verbunden und in den Rahmen der von den
Veranstaltern in das Leben gerufenen Speyerer Mediationsinitiative
eingebettet. Im Einzelnen geht es darum, das bislang erkennbare Konzept
der Verwaltungsmediation kritisch darzustellen, seine Dimensionen zu
erfahren, die bislang vorliegenden Ansätze zu diskutieren sowie die
Tragweite des Formats für die Verwaltungsführung zu reflektieren.
Stärker als zuvor steht die Frage im Vordergrund, ob und auf welche
Weise die „verwaltungsinterne Mediation“ als Instrument der
Verwaltungsführung bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen in der
öffentlichen Verwaltung genutzt werden kann.
Wiederum wird die Veranstaltung über drei Tage geführt und durch
insgesamt drei Rollenspiele in Verbindung mit weiterer
Kleingruppenarbeit aufgefächert. Die Erwartung der Veranstalter ist,
dass engagierte Teilnehmer/innen aus den öffentlichen Verwaltungen – mit
und ohne Mediationserfahrungen – sowie mit dem Bürgerengagement in
allen Verwaltungssektoren vertraute Interessenten an der Werkstatt
teilnehmen.
Ein Tagungsprogramm kann
hier abgerufen werden. Tagungen
2009:
12.-13. November 2009
3. Speyerer
Zahnärzte-Symposium
Zum Thema der Tagung:
Die Reform der vertragszahnärztlichen
Vergütung
Nach den Wahlen
zum Deutschen Bundestag im Herbst 2009 müssen für die nachhaltige
Gesundheitsversorgung der Bürger neue Rahmenbedingungen geschaffen
werden. Auch die Honorierung der Gesundheits-Dienstleistungen soll in
diesem Kontext - so schlägt es der Sachverständigenrat zur Begutachtung
der Entwicklung im Gesundheitswesen vor - von Grund auf verändert
werden. Damit steht nicht nur eine (erneute) vertragsärztliche
Honorarreform auf dem Arbeitsprogramm der Politik, sondern es stellt
sich auch die Frage nach der Entwicklung neuer Honorarmodelle für die
vertragszahnärztliche Vergütung.
Deren „Öffnung“ in Anlehnung an eine Gebührenordnung für
privatzahnärztliche Leistungserbringung wäre in Zeiten der
verfassungsrechtlich ermöglichten Annäherung von gesetzlicher und
privater Krankenversicherung ebenso denkbar wie die Festlegung
spezifischer Leistungstarife im Rahmen einer gesetzlich ausgestalteten
Bürgerversicherung, also eine hoheitliche Verteilung der Arzthonorare.
Den damit verbundenen Fragen, auch jenen nach („illusionären“?)
Vergütungssystemen ohne Mengenbegrenzung und nach solchen als
Wettbewerbsparametern, geht die Veranstaltung im Wechsel von Referaten
und Diskussionen nach. Das 3. Zahnärzte-Symposium in Speyer will damit
seinen Beitrag zur Neuformulierung der Rahmenbedingungen für die
Fortsetzung der Modernisierung unseres Gesundheitswesens leisten.
Das
Tagungsprogramm kann
hier abgerufen werden.
29. bis 30. April 2009
11. Speyerer Gesundheitstage
Zum Thema der Tagung:
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Weiterentwicklung der
Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung
Die Tagung widmet sich der Weiterentwicklung der
Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung auf
der Grundlage der einschlägigen Gesetzgebung. In deren Mittelpunkt
steht das künftige Insolvenzrecht für die gesetzlichen
Krankenkassen. Daneben treten Fragen der Vermeidung von
Kassenschließungen und der Haftung für Kassenschulden. Schließlich
bleiben Überlegungen zur Fusion gesetzlicher Krankenkassen
maßgebend. Insgesamt ergibt sich daraus der Tagungsablauf. Einer
Darstellung und Problematisierung des "Gesetzes zur
Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV-OrgwG)" folgen Vorträge zur Optimierung der
Kassenstrukturen im Vertragswettbewerb sowie zu den allfälligen
Maßnahmen zur Vermeidung von Schließung und Insolvenz von Kassen aus
Sicht der Aufsicht, des GKV-Spitzenverbandes sowie aus Sicht der
Krankenkassen.
Darüber hinaus greifen die 11. Speyerer Gesundheitstage das künftige
Verhältnis der Strukturen von gesetzlicher und privater
Krankenversicherung auf. Wie die Krankenversicherung der Zukunft
dann aussehen wird, ist aus der Sicht der privaten
Krankenversicherung, aus Sicht der Politik sowie vor dem Hintergrund
zu behandeln, wie die Europäische Gemeinschaft künftig ihre
Zuständigkeit für Gesundheitsdienstleistungen grenzüberschreitend
festlegen wird. Dementsprechend werden die absehbaren Auswirkungen
auf nationale Kassenstrukturen auf den Gesundheitstagen diskutiert
werden.
Ein
ausführliches Programm kann hier
aufgerufen werden. 18. bis 20. März 2009
4. Speyerer Führungswerkstatt
Zum Thema der Tagung:
Verwaltungsmediation: Wie geht das? - Erfahrungen, Reflexion und
Übungen
Die Veranstaltung schließt an die voraufgegangenen
Werkstattbegegnungen an, ohne dass man als Teilnehmer diese besucht
haben müsste. Thematisch werden die Überlegungen zur "Verwaltungsmediation"
in den Rahmen der von den Herren Pitschas und Walther in das Leben
gerufenen Speyerer Mediationsinitiative eingebettet. Es geht im
Einzelnen darum, das bislang erkennbare Konzept der
Verwaltungsmediation kritisch darzustellen, seine Auswirkungen unter
Berücksichtigung der schon bislang vorliegenden
Mediationserfahrungen zu diskutieren und die Tragweite des Formats
für die Verwaltungsführung zu reflektieren. Zu diesem Zweck wird die
Veranstaltung auf drei Tage ausgedehnt und durch insgesamt drei
Rollenspiele in Verbindung mit weiterer Kleingruppenarbeit
aufgefächert.
Die Erwartung ist, dass engagierte Teilnehmer/innen aus den
öffentlichen Verwaltungen - mit und ohne Mediationserfahrung - sowie
im Bürgerengagement "gestählte" Interessenten an der Werkstatt
teilnehmen.
Sobald ein ausführliches Programm vorliegt, kann es
hier
aufgerufen werden. |
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2008: 18. bis 19. November
2008
2. Deutsches Zahnärzte-Symposium
in Zusammenarbeit mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung
Zum Thema des Symposiums:
E-Governance: Die elektronische Gesundheitskarte
(Tagungsort Berlin)
Die Tagung knüpft mit diesem Thema an die
gegenwärtig intensiv in der Praxis des Gesundheitswesens zwischen den
Beteiligten geführten Diskussion über die Voraussetzungen und die
Gestaltung einer "elektronischen Gesundheitskarte" an. Sie arbeitet die
wesentlichen Rahmenbedingungen für einen Erfolg der Karteneinführung
heraus und verdeutlicht die rechtlichen Schwierigkeiten, vor denen die
Durchsetzung im Gesundheitsrecht und bei der Anwendung durch die
Vertragsärzteschaft sowie im Krankenhaus steht.
Für die DHV Speyer nahm Univ.-Prof.
Dr. Dr. h. c. R. Pitschas als Moderator des Symposiums und Referent über
Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Einführung und der praktischen
Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte teil. Im Mittelpunkt der
Tagung stand das Thema „Die elektronische Gesundheitskarte in der
vertragsärztlichen Versorgung“. Die Veranstaltung gab Gelegenheit, eine
Reihe derjenigen Referendare und Referendarinnen in Berlin
wiederzutreffen, die an der DHV Speyer an dem Ergänzungsstudium
teilgenommen hatten und nunmehr in der Sozial- und Gesundheits- bzw.
Arbeitsverwaltung des Bundes und der Länder oder auch in Verbänden und
Kassen dieses Politik- und Verwaltungssektors arbeiten.
22. bis 23. September 2008
3. Speyerer Führungswerkstatt
Zum Thema der Werkstatt:
Im Kern der Verwaltungsmodernisierung: Konfliktfeld Verwaltung und
Mediation
In der behördlichen
Führungskräfteentwicklung haben sich eine Reihe Instrumente/Formate
etabliert, als da beispielsweise sind: Coaching, Mentoring,
Mediation oder Moderation. Alle Formate überschneiden sich in ihren
Funktionen ansatzweise und sie sind nicht immer trennscharf
voneinander abzugrenzen. Oftmals sind die Bezeichnungen - und das
gilt insbesondere für das Coaching - im allgemeinen Sprachgebrauch
nicht selten zu "Containerbegriffen" geworden; sie werden damit
leider sinnentleert.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht die Bedeutung
der Mediation für die Bearbeitung von Verwaltungskonflikten. Es geht
um ihren Einsatz als Instrument ei-nes mediativen
Konfliktmanagements im Verhältnis von Staat und Bürger einerseits
("verwaltungsexterne" Mediation) und als Führungsmittel bei
verwaltungsinternen Konflikten ("verwaltungsinterne" Mediation)
andererseits. Die Veranstaltung zeichnet anhand konkreter
Fallstudien die Möglichkeiten der jeweiligen Konfliktlösung durch
Verwaltungsmediation nach; sie verbindet damit praktische Übungen.
ausführliches Programm |
10. bis
11. April 2008
10. Speyerer Gesundheitstage
Zum Thema der Tagung:
Neue Finanzierung und Versorgungsstrukturen im stationären Sektor
Mit der Neuordnung der Krankenhausfinanzierung steht das nächste
gesundheitspolitische Reformprojekt unmittelbar bevor. 2009 ist die
Umstellung der Krankenhäuser auf die diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG)
abgeschlossen. Spätestens dann muss entschieden sein, wie die
Krankenhausvergütung künftig organisiert werden soll. Die zentrale Frage
dabei: Soll die bisherige duale Finanzierung durch Bundesländer und
Krankenkassen zu Gunsten einer monistischen Finanzierung allein durch
die Kassen aufgegeben werden? Pro und Contra werden in Fachkreisen
bereits intensiv diskutiert.
Die Forderung nach mehr Wettbewerb im stationären Sektor ist ebenfalls
Gegenstand dieser Debatte. Die Finanzierungsreform soll genutzt werden,
um den Krankenhausmarkt weiter zu liberalisieren. Erste Weichen dazu
haben bereits die vergangenen Gesundheitsreformen gestellt. Die
zunehmende Öffnung für ambulante Leistungen, zum Beispiel, räumt den
Kliniken schon heute einen größeren wettbewerblichen Spielraum ein. Zur
Diskussion steht nunmehr auch eine erweiterte Vertragsfreiheit für
Kliniken mit Krankenkassen. Einzelverträge sollen künftig elektive bzw.
planbare Krankenhausleistungen abdecken.
Auch die 10. Speyerer Gesundheitstage hatten den zukünftigen
ordnungspolitischen Rahmen für die Krankenhäuser im Fokus. Die geplanten
Beiträge näherten sich der Neugestaltung des stationären Sektors aus
politischer, wirtschaftlicher sowie verfassungs- und sozialrechtlicher
Perspektive an und gaben den
aktuellen Reformstand wieder.
Tagungsprogramm
2007: 29. bis
31. Oktober 2007
Speyerer Zahnärzte-Symposium
"Die Gesundheitsreform 2007 als Herausforderung an Beruf und Status
der Vertragszahnärzte"
Tagungsbericht
Tagungsprogramm
24. bis
25. September 2007
2.
Speyerer Führungswerkstatt:
"Kommunikative Verwaltung - Konfliktfeld Mediation"
Am 24. und 25. September 2007 veranstaltete Herr Prof. Dr. Dr. h.c. R.
Pitschas die 2. Speyerer Führungswerkstatt zum Thema „Konfliktfeld
öffentliche Verwaltung und Mediation“. Die Veranstaltung hatte sich zum
Ziel gesetzt, den Bedingungsrahmen und die Einwirkungen im Rahmen einer
Verwaltungsmediation bei Konflikten sowohl innerhalb der Verwaltung als
auch im Verhältnis des Bürgers zur Verwaltung zu klären sowie zugleich
durch praktische Übungen die Kompetenz der Teilnehmer/innen in
konfliktbearbeitenden und deeskalierenden Methoden anzusprechen. Sie
leistete dadurch und im Rahmen der „Speyerer Führungswerkstatt“ einen
weiteren Beitrag zur Entwicklung des mediativen Konfliktmanagements und
Führungsvermögens in der öffentlichen Verwaltung.
Tagungsprogramm
22. bis
23. März 2007
9.
Speyerer Gesundheitstage
"Gesetzliche
Krankenversicherung und Wettbewerb – auf dem Weg zur
Gesundheitsreform"
Die
gesundheitspolitische community befindet sich in heller Aufregung: Nach
zahllosen Anläufen soll es spätestens im Jahr 2009 zu einer wirklichen
Gesundheitsreform mit einem zumindest partiellen Systemwechsel in der
Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens kommen. Der vorgelegte
Entwurf zur Umsetzung der zwischen den Koalitionsparteien vereinbarten
"Eckpunkte zu einer Gesundheitsreform 2006" enthält eine Reihe
tiefgreifender Veränderungen im Bereich der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) sowie hinsichtlich der privaten
Krankenversicherung (PKV). Im Mittelpunkt der zahlreichen Änderungsvorschläge
stehen ohne Zweifel die Einrichtung eines Gesundheitsfonds sowie das damit
verbundene Finanzierungsverfahren. Der Gesundheitsfonds soll vom
Bundesversicherungsamt als Sondervermögen verwaltet werden. Weitere
wesentliche rechtliche Einschnitte enthalten die Vorschläge über die
Einschränkung des Zugangs zur PKV sowie zum Umbau des "Gemeinsamen
Bundesausschusses" und zur Aufbringung der Mittel der Krankenkassen.
In einem weiteren separaten Gesetzentwurf zur Änderung des SGB V wird die
PKV auf das Angebot eines Basistarifs verpflichtet; gleichermaßen wird
ein PKV-interner Risikostrukturausgleich für die Aufnahme
einkommensschwacher Versicherter in den Basistarif vorgesehen. Das
"Grundlagengesetz" für diese Systemänderung in der privaten
Krankenversicherung bildet das mit den Vorschlägen zur Gesundheitsreform
in nachhaltigen Streit geratene GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG).Aus
der Vielfalt damit gegebener Themen greifen die 9. Speyerer
Gesundheitstage namentlich die Verbindung der Gesetzgebungsvorschläge mit
dem Wettbewerbsgedanken im Gesundheitswesen heraus. Die vorgesehenen Beiträge
und Diskussionen ranken sich deshalb um die Gestaltung des
Vertragswettbewerbs im WSG. Sie behandeln die wettbewerbsrechtlichen
Schranken eines selektiven Vertragswettbewerbs und sie wollen darüber
hinaus auch die Regelungen zur Arzneimittelversorgung im WSG zur
Diskussion stellen. Schließlich dürfen verfassungsrechtliche Bewertungen
des Gesetzes nicht fehlen. Mit ihrer Hinwendung zu diesen Teil-Themen
wollen die 9. Speyerer Gesundheitstage ihren Beitrag zu den Grundfragen
der bevorstehenden Gesundheitsreform leisten.
Weit
über 100 Personen nahmen an dieser überregionalen Veranstaltung zur
neuen Gesundheitsreform teil. Auf ihr ging es im Einzelnen um
sozialrechtliche, verfassungsrechtliche, gesundheitspolitische und –ökonomische
Problemlagen der künftigen Neustrukturierung des ambulanten und
stationären Gesundheitswesens einerseits, der vertragsärztlichen
Gesundheitsverantwortung andererseits. Aus der Vielfalt damit gegebener
Themen haben die 9. Speyerer Gesundheitstage namentlich die Verbindung der
Gesetzgebungsvorschläge mit dem Wettbewerbsgedanken im Gesundheitswesen
herausgegriffen und die wettbewerbsrechtlichen Schranken eines selektiven
Vertragswettbewerbs sowie die Regelungen zur Arzneimittelversorgung zur
Diskussion gestellt. Mit ihrer Hinwendung zu diesen Themen haben die 9.
Speyerer Gesundheitstage einen zentralen Beitrag der DHV Speyer zu den
Grundfragen und der Implementation der Gesundheitsreform 2007 geleistet.
Pitschas referierte bei dieser Gelegenheit zum Thema „Verfassungsrechtliche
Gesamtbewertung der Regelungen des Wettbewerbsstärkungsgesetzes in der
gesetzlichen Krankenversicherung".
2006:
23. bis 24. März 2006
Speyerer Führungswerkstatt "Moderne
Instrumente der Führungskräfteentwicklung: Entwicklung initiieren und
begleiten"
Neben
der Fortbildung in berufsbegleitenden Seminaren haben sich für die behördliche
Führungskräfteentwicklung eine Reihe weiterer Instrumente/Formate
etabliert, als da beispielsweise sind: Coaching, Mentoring,
Mediation und Moderation. Alle Formate überschneiden sich ansatzweise und
sind nicht immer trennscharf voneinander abzugrenzen, zumal die
Bezeichnungen – und das gilt insbesondere für das Coaching – im
allgemeinen Sprachgebrauch nicht selten zu „Containerbegriffen“
geworden sind und damit leider sinnentleert wurden.
Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, die genannten Formate näher
auszuleuchten. Zugleich
gilt es, diese Instrumente der Führungskräfteentwicklung auf die
Verwaltungsmodernisierung zu beziehen.
Zu
den Personen:
Michael Kremin, Selbstständiger Coach, Organisations- und Prozessberater
seit 1986
Rainer Pitschas, Hochschullehrer und früherer Personaltrainer
Ergänzung:
Am 21. Februar 2006 fand die Vorbereitungssitzung auf die
Führungswerkstatt statt. Dabei wurden einzelne Programmpunkte wie
z. B. Fallstudien besprochen und vorbereitet. Die Werkstatt wird
interaktiv gestaltet, weswegen wir uns auf rege Teilnahme an den
Rollenspielen und Diskussionen freuen.
Zur Vertiefung der Thematik wird ein Reader erstellt werden, der die
einzelnen Instrumente der Führungskräfteentwicklung vorstellt.
Für das Abendprogramm in einem Speyerer Restaurant ab
19.00 Uhr ist gesorgt. Es haben sich ca. 30 Personen auf unsere
E-Mail hin angemeldet. Dort wollen wir zu einer anderen Form
des Dialogs in ungezwungenem Rahmen übergehen.
Programm
Tagungsbericht
6. bis 7. April 2006
8. Speyerer Gesundheitstage
"Zukunft
des Risiko-Strukturausgleichs und Finanzreform in der GKV"
Am 6. und 7. April 2006
veranstaltete Univ.-Prof. Dr. R. Pitschas in Zusammenarbeit mit der
Arbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen und
der Landwirtschaftlichen Krankenkassen Rheinland-Pfalz, Saarland und
Hessen die 8. Speyerer Gesundheitstage. Diese standen unter dem Thema „Zukunft
des Risiko- Strukturausgleichs und Finanzreform in der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV)“. Weit über 100 Personen nahmen an dieser
überregionalen Konferenz zur Gesundheitsreform teil. Auf ihr ging es im
Einzelnen um sozialrechtliche, verfassungsrechtliche,
gesundheitspolitische und -ökonomische Problemlagen der künftigen
Neustrukturierung des Gesundheitswesens in der Bundesrepublik Deutschland.
Dabei wurden die gegenwärtigen Schwächen der politischen Vorschläge
ebenso deutlich wie die Vielfalt der Lösungsangebote für die
unzweifelhafte Krise des deutschen Gesundheitssystems. Am 7. April 2006
hielt Pitschas einen Vortrag zum Thema „Zukunft des
Risiko-Strukturausgleichs und Finanzreform in der Gesetzlichen
Krankenversicherung“.
Programm
2005:
Folgende Tagungen wurden im
Jahr 2005 vom Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Entwicklungspolitik
und Öffentliches Recht (mit-) veranstaltet.
19. bis 21. September
2005
10. Speyerer Forum zur Rechts- und Verwaltungszusammenarbeit
(Kommunalwissenschaftliches Forum)
Die
Kommunen (Gemeinden, Städte und Landkreise) sind in Deutschland
einerseits Teil organisierter Staatlichkeit, andererseits dezentral
aufgebaute Einheiten mit eigenem Legitimationssystem, für die Sach-, Bürger-
und Ortsnähe wesentliche Qualitätsmerkmale darstellen. Am Beginn des 21.
Jahrhunderts unterliegen ihre bisherige Ordnung, Funktion und Finanzierung
gravierenden Herausforderungen: In der Diskussion über die Zukunft
politischer Ordnungen in der Europäischen Union (EU) besteht ein
wachsender Trend zum Übergang auf größere Einheiten
("Regionen") bei veränderter Sinngebung politischer und
administrativer Dezentralisierung. Immer stärker fallen darüber hinaus
Aufgaben- und Ausgabenverantwortung auf kommunaler Ebene auseinander.
Hiermit hängt schließlich die unerträgliche Belastung der kommunalen
Finanzsituation zusammen.
Wie wir mit diesen Problemen in Deutschland umgehen und welcher Lösung
wir sie zuführen, stößt in zahlreichen Staaten Asiens auf nachhaltiges
Interesse – können doch an der deutschen Entwicklung die Notwendigkeit
je eigener Regelungen, ihre Vorzüge und vermeidbare Nachteile geprüft
werden. Dabei wird zwar zu berücksichtigen sein, dass Dezentralisation
nicht schon Föderalisierung bedeutet. Gleichwohl bleibt dort wie hier
Dezentralisationspolitik stets umstritten.
Die als Kommunikationswissenschaftliches Forum eingerichtete Veranstaltung
diente im übrigen nicht nur dem Rechts- und Verwaltungsvergleich bzw. rechtlichen Überlegungen
zum Strukturumbau unserer Kommunalverwaltung. Einbezogen wurden auch ökonomische
Fragestellungen sowie ihr politisch-soziologischer Kontext.
Tagungsprogramm
27./28. Januar 2005
Am 27./28. Januar 2005 führte Herr Prof. Dr. R. Pitschas gemeinsam mit
Herrn Prof. Dr. J. Ziekow die 2. Sitzung des am Forschungsinstitut für öffentliche
Verwaltung bei der Hochschule Speyer eingerichteten Arbeitskreises "Rechtsprechungsmanagement
in der Verwaltungsgerichtsbarkeit und gerichtsverbundene Mediation"
durch. In der Veranstaltung ging es um die Darstellung rechtlicher
Strukturen und praktischer Erfahrungen mit der Gerichtsmediation im
Verwaltungsprozess. Ferner wurden Thesen zur Abgrenzung der
Gerichtsmediation von der Verwaltungs- und Anwaltsmediation diskutiert. Zu
der Sitzung waren eine Reihe hochrangiger Richter und Richterinnen aus dem
Bundesgebiet erschienen sowie Vertreter weiterer Berufsgruppen. Die Themen
fanden reges Interesse und wurden ausgiebig diskutiert. Dabei zeigte sich
erneut die nützliche Verbindung solcher institutionalisierter Gesprächskreise
mit dem Ausbildungsschwerpunkt "Rechtsberatung und
Rechtsgestaltung" an der Hochschule Speyer.
14./15. April 2005 7. Speyerer
Gesundheitstage
Am 14./15. April
2005 fanden in der DHV Speyer die 7. Speyerer Gesundheitstage statt.
Es handelte sich um eine Veranstaltung der Hochschule in Zusammenarbeit
mit der Arbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen,
Innungskrankenkassen und der Landwirtschaftlichen Krankenkassen
Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie stand unter der
wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas. Mit
dem "Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention" soll
diese neben Akutbehandlung, Rehabilitation und Pflege zu einer eigenständigen
Säule des Gesundheitssystems ausgebaut werden. Mit den Vorzügen
und Mängeln des Gesetzesentwurfs beschäftigte sich die gut besuchte
Veranstaltung. In ihrem Verlauf haben unter Mitwirkung des
Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung und der
Staatsministerin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit,
Soziales, Familie und Gesundheit, Frau Staatsministerin Malu Dreyer,
zahlreiche Expertinnen und Experten aus Arbeitgeber- und
Gewerkschaftsaufsicht, aus der Sicht der Verbraucherperspektive, aus der
Sozialmedizin, der Gesundheitsökonomie sowie aus dem Verfassungs- und
Verwaltungsrecht diesen spannungsreichen gesundheitspolitischen
Paradigmenwechsel bewertet.
Tagungsprogramm
2004: Folgende
Tagungen wurden im Jahr 2004 vom Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft,
Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht (mit-) veranstaltet: 1.-3.
März 2004
9.
Internationales Speyer-Forum
"Welthandel und Entwicklung"
(gemeinsam mit Dr. Gerald Sander, Mag.rer.publ., Universität
Stuttgart-Hohenheim)
English Version
9th International Speyer-Forum
World Trade and Development 4.-5.
März 2004
6. Speyerer Gesundheitstage 27.
und 28. September 2004
Speyerer Wirtschaftsforum
"Vergaberecht im Wandel"
(gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. J. Ziekow) 18.
- 20. Oktober 2004
Im Rahmen der internationalen Aufgaben der Deutschen Hochschule für
Verwaltungswissenschaften Speyer hat Herr Prof. Dr. Pitschas gemeinsam mit
der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung im Bundesministerium des
Innern und dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin in der Zeit vom 18. –
20. Oktober 2004 im Berliner Bundeshaus eine Weiterbildungstagung für
deutsche und japanische Verwaltungsangehörige unter dem Thema "Globalisierung
als Herausforderung für die Verwaltung: Lernwerkstatt
Japan-Deutschland" veranstaltet. Die Tagung bildete
zugleich einen vorweggenommenen Beitrag zu dem Jahr "Deutschland in
Japan 2005/2006", mit dem sich die Bundesrepublik Deutschland für
Japan präsentiert. Auf der Veranstaltung hat Herr Prof. Pitschas zur
Staats- und Verwaltungsmodernisierung in Deutschland und Japan einen
Vortrag mit dem Thema "Deutschland und Japan im Focus der
Verwaltungszusammenarbeit" am 19. Oktober 2004 gehalten. Herbst
2004
Werkstattgespräch zur Inneren
Sicherheit
"Strukturreformen im Polizei- und Sicherheitsrecht"
2003: Folgende
Tagungen wurden im Jahr 2003 vom Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft,
Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht (mit-) veranstaltet: 28.-29.
Januar 2003
Gesprächskreis "Innere Sicherheit": "Auf dem Weg zu einer neuen
Sicherheitsarchitektur" ;
Außenveranstaltung in Trier, Kurfürstliches Palais
(gemeinsam mit Ministerialdirigent Jörg Ziercke, Innenministerium
Schleswig-Holstein, Kiel) 27.
- 28. März 2003
5.
Speyerer Gesundheitstage
"Finanzprobleme der Gesundheitsreform"
(gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft BKK/IKK/LKK in Hessen,
Rheinland-Pfalz und Saarland) 17.-18.
Juni 2003
Gesprächskreis "Innere Sicherheit": "Aufgabenkooperation
mit dem Sicherheitsgewerbe";
Außenveranstaltung in München, Bayer. Staatsministerium des Innern
(gemeinsam mit MinDirig. J. Ziercke, Innenministerium Schleswig-Hostein;
Dr. H. Olschok, Hauptgeschäftsführer BDWS) 23.-25. Oktober
2003
Gemeinsames Weiterbildungsseminar
mit der Dongguk-Universität Seoul/Korea unter Förderung durch den DAAD
zum Thema "Staatliche Dezentralisation und gesellschaftliche
Eigenverantwortung - Umbau der Kommunalverwaltung und gesellschaftliche
Eigenverantwortung in der inneren und sozialen Sicherheit" 2002:
Folgende
Tagungen wurden im Jahr 2002 vom Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft,
Entwicklungspolitik und Öffentliches Recht (mit-) veranstaltet: 29.
- 30. Januar 2002
Projektwerkstatt:
"Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit"
20.
- 22. März 2002
70. Staatswissenschaftliche Fortbildungstagung
"Europäisches Verwaltungsverfahrensrecht"
(gemeinsam mit dem Lehrstuhl Prof. Hill) 06.
- 10. April 2002
Forschungskonferenz
"Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Bürgergesellschaft in
Asien und Europa: Eingliederung im Sozial- und Rechtsvergleich"
(gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und
internationales Sozialrecht, München)
Die Konferenz fand in Berlin statt.
15.
- 16. April 2002
4. Speyerer Gesundheitstage
"Reformoptionen der GKV - Quo vadis Gesundheitswesen?"
25.
- 27. September 2002
Speyerer Wirtschaftsforum
(gemeinsam mit
Univ.-Prof. Dr. J. Ziekow) 10.
- 11. Oktober 2002
Deutsch-österreichisches Werkstattgespräch zur Inneren Sicherheit
(gemeinsam mit Univ.-Prof.
Dr. Harald Stolzlechner, Universität
Salzburg)
Im
übrigen war der Lehrstuhlinhaber in Zusammenarbeit mit dem
Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz in der Weiterbildung tätig.
Er gestaltete im Rahmen des Fortbildungsprogramms
des Innenministerium die Reihe "Führung in Europa"
mit.
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Stand:
31.05.2011
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