Speyer, 17.11.2000

Olympischer Geist weht in der Verwaltung
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Hochschule Speyer zeichnet innovative Verwaltungen aus

Dabei sein ist alles – aber am Schluss können nur wenige auf dem Treppchen stehen: Zwölf Verwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten beim fünften Speyerer Qualitätswettbewerb durch besonders fortschrittliche Lösungen überzeugen. Sie werden in diesem Jahr mit dem „Speyer-Preis“ für herausragende Lösungen und Innovationen in der öffentlichen Verwaltung ausgezeichnet.
Die Preise werden im Rahmen eines Kongresses am 11. und 12. Dezember 2000 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer verliehen. „Die prämierten Projekte verbinden drei Stärken: Sie sind innovativ, bereits praktisch umgesetzt und auf andere Verwaltungen übertragbar“, erläutert Prof. Hermann Hill, der den Wettbewerb zusammen mit Prof. Helmut Klages wissenschaftlich leitet. Gerade der Übertragbarkeit der Konzepte komme eine besondere Bedeutung zu, denn aus guten Beispielen lasse sich viel lernen: „Die Speyer-Preisträger sind Vorbild für andere Verwaltungen und damit ein Motor der Verwaltungsmodernisierung“, berichtet Helmut Klages.
62 Verwaltungen hatten sich in diesem Jahr in den sechs Themenbereichen Bürgerorientierung, Electronic Government, Personalmanagement, Public Private Partnership, Politik und Verwaltung sowie Wissensmanagement beworben.
Die eingehenden Bewerbungen wurden zunächst von einer Jury geprüft; insgesamt beteiligten sich dabei in den sechs Arbeitsgruppen mehr als 50 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis. 27 Beiträge konnten diese Hürde nehmen und kamen in die engere Wahl. Sie wurden von Expertenteams vor Ort erneut begutachtet. Schließlich erkannte die Jury 12 Verwaltungen für preiswürdig. „Die Entscheidung unter den vielen sehr guten Wettbewerbsbeiträgen war nicht leicht“, so Helmut Klages. Für die Zukunft setzt der Speyerer Qualitätswettbewerb auf weitere Innovationen und den Wettbewerb zwischen den Verwaltungen: „Damit der olympische Geist möglichst viele Verwaltungen beflügelt und sie immer fortschrittlicher, serviceorientierter und leistungsstärker arbeiten - zum Wohle der Bürger.“

Erläuterungen zu den Preisträgern

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