1. Zielsetzung/Zielgruppen
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Die Speyerer Qualitätswettbewerbe wollen die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung fördern. Statt einer "Beamtenschelte" wird anhand positiver Beispiele gezeigt, dass und wie eine Modernisierung erfolgen kann. Durch den Erfahrungsaustausch innerhalb des Wettbewerbs erhalten die Verwaltungen Gelegenheit, voneinander zu lernen und ihre Modernisierung an international anerkannten Maßstäben zu orientieren. Angesichts einer teilweise zu beobachtenden Modernisierungsmüdigkeit soll der 6. Speyerer Qualitätswettbewerb eine Verstärkung bisheriger Modernisierungsansätze sowie einen erneuten Modernisierungsschub auslösen. 

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Beim 6. Speyerer Qualitätswettbewerb 2002 werden wiederum verschiedene Speyer-Preise für die erfolgreiche Modernisierung von Verwaltungen verliehen.  

Die öffentliche Verwaltung schafft Rahmenbedingungen für die persönliche Lebensgestaltung und stellt einen Wettbewerbsfaktor am Standort dar. Sie gestaltet damit an verschiedenen Stellen die Schnittstellen zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. 

Der Speyerer Qualitätswettbewerb richtet sich daher an den gesamten öffentlichen Sektor. Er erfaßt Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie allgemeine und Fachverwaltungen einschließlich öffentlicher Unternehmen und Verbände.

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In den vergangenen Jahren haben sich etwa auch Schulen und Universitätsverwaltungen, Museumsverwaltungen, Gerichtsverwaltungen oder Versicherungsanstalten beworben. Voraussetzung ist lediglich, dass die Bewerber eine abgrenzbare Organisationseinheit mit einer gewissen Autonomie und Eigenverantwortung darstellen.